Sudan: «In der Nacht kam es zu massiven Gewaltausbrüchen»

In der sudanesischen Hauptstadt Khartum sind am Abend bei Zusammenstössen mindestens vier Personen getötet worden. Zuvor hiess es vom herrschenden Militärrat, man wolle zusammen mit der Opposition regieren. Der Leiter der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung in Khartum schildert die Lage vor Ort.

Demonstranten in Khartum, Anfang Mai.
Bildlegende: Demonstranten in Khartum, Anfang Mai. Keystone

Die weiteren Themen:

  • Der Eurovision-Song Contest startet dieses Jahr unter anderen Vorzeichen als in den letzten Jahren und es hagelt von überallher Kritik: Gastgeberland ist nämlich Israel. Denn die Lage im Nahen Osten ist angespannt. Erst vor zehn Tagen kam es zu einer schweren militärischen Konfrontation.
  • In Italien sorgt Kardinal Konrad Krajewski für Schlagzeilen. Er ist der Almosenmeister des Papstes und damit so etwas wie der Sozialminister des Vatikans. Der Würdenträger sorgte nämlich höchstpersönlich dafür, dass die Bewohnerinnen und Bewohner eines besetzten Hauses in einem Armenquartier wieder Strom haben.
  • Immer wieder verlangen in diesen Tagen und Wochen Schülerinnen und Studenten mit Streiks und Protesten Massnahmen gegen den Klimawandel. Auch in der Schweiz. Ihr Appell gilt der Politik: Sie stehe in der Pflicht. Wie ist das breite Engagement der Jugend für die Umwelt zu erklären?

Autor/in: Salvador Atasoy, Moderation: Claudia Weber