«Viele sehen Ermittlungen gegen Netanjahu als linke Verschwörung»

In Israel versucht der amtierende Regierungschef Benjamin Netanjahu, die Massen für sich einzuspannen: Nach einem Demonstrationsaufruf sind gestern in Tel Aviv Tausende auf die Strasse gegangen. 

Zu sehen sind einige weibliche Demonstrantinnen, welche Bilder von Israels Premierminister Benjamin Netanjahu in die Höhe halten.
Bildlegende: Unterstützer des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu demonstrierten gestern in Tel Aviv. Keystone

Netanjahu ist vor wenigen Tagen wegen Korruption angeklagt worden. Er selber spricht von einem Putschversuch, und versucht jetzt Druck aufzubauen mit Menschen, die sich für ihn einsetzen. Das Gespräch mit Nahost-Korrespondentin Susanne Brunner.

Die weiteren Themen:

  • Viele Milchbauern im US-Bundesstaat Wisconsin kämpfen um ihre Existenz. Täglich verlieren zwei Bauern ihre Farm. Vor einer knappen Woche erst hat «Dean Foods», Amerikas grösster Milch-Produzent, Insolvenz angemeldet. Mit weitreichenden Folgen. Hunderte Milchbauern wissen nicht mehr, wo sie ihre Milch loswerden sollen. Aus Sorge ums Überleben verkaufen viele nun ihr Vieh. Wie geht es an so einer Auktion zu und her?
  • Er war ein ganz Grosser des Schweizer Fussballs: Köbi Kuhn. Er ist gestern im Alter von 76 Jahren nach langer Krankheit in Zürich gestorben. Einer, der Köbi Kuhn gut kannte, ist die langjährige Fussball-Stimme von SRF: Beni Thurnheer. Er hat alle Spiele unter Nationaltrainer Kuhn am Fernsehen kommentiert.
  • E-Sport - der sportliche Wettkampf am Computer - wird immer populärer. Auch in der Schweiz. Am Wochenende fand in Bern das Finale der «Hero League» statt – der Schweizer E-Sport-Liga. Gewonnen hat das Team Helix. Es ist das einzige Profi-Team der Schweiz, gesponsort wird es durch die PostFinance. Noch. Denn jüngst hat die PostFinance bekanntgegeben, dass sie die Zusammenarbeit auf Ende Jahr einstellen wird.

Autor/in: Silvan Zemp, Moderation: Roger Aebli, Redaktion: Raphaël Günther