«Engel des Südens» von Najem Wali

In «Engel des Südens» führt der im Exil lebende Schriftsteller Najem Wali den Leser erneut in seine Heimat Irak, nach Amara. Die Stadt war einst ein Ort, in der verschiedenste Ethnien und Religionen friedlich zusammen lebten.

Anhand des Schicksals eines Muslims, einer Jüdin und eines Sabäers erzählt er vom Ende des «Goldenen Zeitalters» in Amara und von der systematischen Entrechtung von Minderheiten im Irak.

Najem Wali erzählt, wer der «Engel des Südens» ist und warum er das Spiel mit Biografie, Dokument und Fiktion liebt.

Autor/in: Ina Boesch