«Entwürfe zu einem dritten Tagebuch» von Max Frisch

1982 diktierte Max Frisch einen Text auf Tonband. Ein Fragment, das er später als «missglückt» verworfen hatte. Frisch lebte zu jener Zeit zusammen mit Alice Locke-Carey in New York und Berzona.

Vor ein paar Jahren übergab Frischs Sekretärin das Skript dem Max-Frisch-Archiv an der ETH Zürich. Nun erschien es in Buchform.

Wie die ersten, 1950 bzw. 1972 erschienenen Tagebücher verbindet auch dieser Text Augenblicksnotizen mit längeren reflexive Passagen, politischen Tageskommentaren und eher literarischen Notaten.

Christine Lötscher und Annette Pehnt diskutieren mit Hans Ulrich Probst über Charakteristika und Stellenwert dieses Textes für das Werk des 1991 verstorbenen Schweizer Autors und über die Berechtigung einer Publikation. Hanspeter Müller-Drossaart liest Auszüge.

Redaktion: Hans Ulrich Probst