«Immer noch Sturm» von Peter Handke

Ist es eine Tragödie? Ein Epos der Kärtner Slowenen? Ein Geschichtsdrama? Unbestritten hat Peter Handkes «Immer noch Sturm» alte Wurzeln. Der Autor selbst hat sein jüngstes Werk als Traumspiel bezeichnet.

Bereits vor 20 Jahren notierte der Autor eine erste Idee zu einem «Welt- wie Familienkrieg» auf einer Kärntner Heide. Die halbe Familie tritt auf und deren Mitglieder reden im Wechselchor miteinander. So gerät dieses Stück zu einer Totenklage und zu einer literarischen Auferstehungsfeier zugleich.

Autor/in: Heini Vogler