«Nichts ist geschehen» von Sylvie Neeman Romascano

Eine Frau erzählt nur von zwei Zugreisen, eine hin, nach Süditalien, zum sterbenden Vater, eine zurück in die Schweiz, und es ereignet sich das Wunder der Literatur: Jeder Satz lässt aufhorchen.

Das Alltägliche wird lustig, traurig und bedeutend. Es geht u.a. um die Frage, wie weit wir Anteil nehmen können am Schicksal und am Unglück anderer.

Die Autorin, Sylvie Neeman Romascano, lebt in Clarens bei Montreux, arbeitet als Redakteurin und Rezensentin, hat nur diesen einen Roman geschrieben und ist bisher vom deutschsprachigen Feuilleton übersehen worden.

Das französische Original erschien 2001, übersetzt hat Claudia Steinitz.

Autor/in: Felix Schneider