«Schwedische Hochzeitsnacht» von Stig Dagerman

Stig Dagerman galt als Wunderkind der schwedischen Literatur. Mit 31 Jahren nahm er sich 1954 das Leben. In den ersten vier Nachkriegsjahren schrieb der von innerer Unruhe Getriebene nicht weniger als vier Romane, darunter die «Schwedische Hochzeitsnacht», und eine Novellensammlung.

«Schwedische Hochzeitsnacht» nimmt in seiner verstörenden literarischen Wucht die gesellschaftskritischen Abrechnungen eines Ingmar Bergman vorweg. Es ist ein verstörender Alptraum aus Gewalt und Masslosigkeit in einer scheinbaren dörflichen Idylle.

Alexandra Kedves, Michel Mettler und Heini Vogler im Gespräch.

Moderation: Heini Vogler