«Taufe der Einsamkeit» von Paul Bowles

Ein Leben lang war der Exil-Amerikaner Paul Bowles zwischen den Welten unterwegs, den inneren wie den äusseren. Als Tanger 1947 zu seinem Fluchtpunkt geworden war, barg er die Schätze der musikalischen und literarischen Folklore Marokkos, bevor sie sich im Schlund der Modernisierung verloren.

Kultfigur immer neuer Generationen auf der Suche nach dem magischen Rausch der Exotik, hielt sich Paul Bowles selbst stets bedeckt. Nun erscheint eine Auswahl seiner Reiseberichte erstmals als Buch.

Ein Gespräch mit dem Schriftsteller Michael Kleeberg, der Paul Bowles' Berichte ins Deutsche übersetzt hat.