Bouillon-Pulver oder Paste selbstgemacht

Was es in gekaufter Bouillon an Zusätzen alles so drin haben kann! Den Geschmacksverstärker Glutamat, Hefeextrakt, Konservierungsstoffe, künstliche Aromen.....lauter Zusätze, die wir eigentlich gar nicht essen wollen.

Selbstgemachte Bouillon als Paste und Pulver.
Bildlegende: Bouillon-Paste oder Pulver selbstgemacht - da wissen wir was drin ist. SRF/Maja Brunner

Deshalb: an die Töpfe fertig los und die Bouillon selber machen! Und zwar nicht literweise in flüssiger Form, sondern platzsparend nach Belieben als Paste oder Pulver.

 

Und so einfach geht das:

 

  • Gemüse (siehe Rezept unten oder ganz nach Gusto) rüsten und klein schneiden. Salz dazu geben.

 

  • Alles zusammen im Mixer oder Cutter zu einer feinkörnigen Masse pürieren.

 

  • Für Bouillon-Paste: Das Püree in verschliessbare sterilisierte Gläser füllen. Ein Glas für den zeitnahen Gebrauch in den Kühlschrank stellen, die übrigen Gläser als Vorrat tiefkühlen.

 

  • Für Bouillon-Pulver: Das Püree möglichst fein und gleichmässig auf ein mit einem Backtrennpapier ausgelegtes Blech streichen und im Ofen bei ca. 130 Grad vollständig trockenen lassen. Während des Trocknens, die Ofentüre einen Spalt breit offenhalten, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Die getrocknete Bouillon in einem Mörser oder von Hand zu Pulver zerreiben. Das Bouillon-Pulver in geeigneten Behältern luftdicht verschliessen und trocken und dunkel lagern.

 

  • Bei Gebrauch etwas Paste oder Pulver in kochendes Wasser geben und zu einer Bouillon verrühren.

Moderation: Michael Brunner, Redaktion: Maja Brunner