«cold brew»: So schmeckt kalter Kaffee

 Ein neuer Kaffee-Trend schwappt aus den USA und aus Autralien zu uns herüber: Der «cold brew». Tipps vom Profi.

clod brew
Bildlegende: «cold brew» - schmeckt wunderbar erfrischend und belebend. ZVG

Der kalt aufgesetzte Kaffee mit langen Extraktionszeiten lässt sich ganz einfach auch zu Hause herstellen, sagt André Strittmatter, Kaffee-Röster bei der Firma Hochstrasser Kaffee in Luzern und Gewinner des Swiss Brewer's Cup 2016:

So geht`s: Einfach 60 bis 100 Gramm Kaffee und 1 Liter Wasser in eine verschliessbare Flasche geben und für 12 - 18 Stunden in den Kühlschrank stellen. Danach Flüssigkeit und Kaffeepulver mit einer Press-Stempel-Kanne trennen oder den Kaffee auch ganz simpel und einfach mit Hilfe eines Kaffee-Filter-Papiers filtrieren. 

Der «cold brew» wird kalt genossen, schmeckt erfrischend und belebend und hält in einer verschlossenen Flasche auch zwei oder drei Tage im Kühlschrank.

Tipps vom Profi

Tipps für Ihren «cold brew» von André Strittmatter, dem Gewinner des Brewer's Cup 2016:

  • Für «cold brew» immer möglichst Hahnen- oder Mineralwasser von mittlerem Härtegrad verwenden.
  • Nehmen Sie für «cold brew» einen hellen Kaffee, so wie er sich von der Röstung her auch für einen Filter-Kaffee eignen würde.
  • Den Kaffee für den «cold brew» nicht zu fein mahlen. Ideal ist eine Mahlung ähnlich wie grober Rohrzucker.
  • Aus «cold brew» lässt sich auch ein erfrischender Longdrink machen: «cold brew» im Verhältnis 1 : 1 mit Tonic Water mischen, einen Eiswürfel dazugeben und ein Blatt frische Minze.

Redaktion: Maja Brunner