Convenience-Food: Schnell gemacht, schnell dick

Convenience-Food, Fastfood, Ready-to-eat, Ready-to-heat: Fertigprodukte landen unter allen möglichen Bezeichnungen auf unserem Teller. Und von dort aus landen sie direkt auf unseren Hüften. Amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass Fastfood schwerwiegende Folgen für den Menschen hat.

Fertigpizza
Bildlegende: Fastfood ist in der Regel sehr weich. Kein Wunder kaut man weniger und isst dadurch mehr. Colourbox

Amerikanische Forscher haben normalgewichtige Frauen und Männer während 14 Tagen Convenience-Food, also industriell fix-fertig zubereitete Nahrungsmittel, serviert. Nach 14 Tagen hatten sie 1 Kilo zugelegt. Die andere Testgruppe ass 14 Tage lang frisch zubereite Mahlzeiten und die Probanden nahmen dabei sogar ab.

Die Forscher fanden heraus, dass die Probanden, welche die hochverarbeiteten Lebensmittel assen, im Durchschnitt 500 Kilokalorien pro Tag mehr vertilgten. Warum nur? Fast-Food ist von der Konsistenz her weicher und muss weniger intensiv gekaut werden. Forscher vermuten, dass der Fast-Food deshalb schneller gegessen wird. Schneller Essen bewirkt, dass man das Sättigungsgefühl nicht wahrnimmt und über die Stränge haut.

Nach zwei Wochen wurde übrigens getauscht. Die Fast-Fooder assen nun 14 Tage gesund und die gesunde Gruppe bekam Convenience-Food. Die Folgen blieben die gleichen. Übergewicht kann verschiedene Krankheiten begünstigen, allen voran Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen.

Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: Regula Zehnder