Den Kühlschrank richtig einräumen

Im Kühlschrank geht gern etwas vergessen: im hintern Teil der Regale gut versteckt hinter einer grossen Milchpackung oder in den Untiefen der Gemüseschublade. Das gammelt dann vor sich hin und landet statt auf dem Tisch im Abfallkübel. 6 Tipps zum richtigen Einräumen des Kühlschranks.

gut gefüllter Kühlschrank.
Bildlegende: Richtig eingeräumt bleiben die Lebensmittel im Kühschrank länger frisch. Colourbox

2010 Franken könnte ein vierköpfige Familie pro Jahr sparen, wenn alle eingekauften Lebensmittel auch tatsächlich verwertet und gegessen würden.

Im Kühlschrank vergammeln jedoch immer wieder Nahrungsmittel. Ein Grund: Beim Einräumen unserer Einkäufe achten wir häufig nicht auf die unterschiedlichen Temperaturen, die im Kühlschrank herrschen. Das führt dazu, dass Lebensmittel vorzeitig ungeniessbar werden.

6 einfache Tipps zum Einräumen des Kühlschranks

  • Eine gute Übersicht ist das A und O eines gut eingeräumten Kühlschranks. Gekochte Resten, die innerhalb maximal zwei Tagen verzehrt werden sollten, lagert man deshalb gut ersichtlich und immer mit Folie abgedeckt auf dem mittleren Regal. So gehen sie nicht vergessen und sind doch gut gekühlt.
  • Kaufen Sie sich einen kleinen Kühlschrank-Thermometer und messen Sie an verschiedenen Stellen im Kühlschrank die Temperatur. Dann wissen Sie, wie kalt es in Ihrem Kühlschrank wirklich ist.
  • Grundsätzlich gilt: Die Wärme steigt auch im Kühlschrank: Je höher das Regal, je höher die Temperatur, je tiefer das Regal, je tiefer die Temperatur.
  • Leicht verderbliche Lebensmittel wie Fleisch, Fisch oder Aufschnitt gehören auf das unterste Regal, in den kühlsten Bereich des Kühlschranks. Hier sollte die Temperatur unter 5 Grad betragen.
  • Salat und Gemüse und Obst gehören in die Gemüseschublade. Dort herrschen Temperaturen von 8 bis 10 Grad. Ist es kälter, kann das dem Gemüse schlecht bekommen.
  • Das oberste Regal mit einer Temperatur von ca. 8 Grad eignet sich zur Aufbewahrung von nicht leicht verderblichen Lebensmittel wie Käse, gepökeltem Fleisch oder auch Joghurt.
  • In den Innenregalen der Türe ist es häufig nicht so kalt. Der Platz eignet sich deshalb vor allem für nicht empfindliche Lebensmittel wie Konfitüre, Senf, Butter, Milch und Eier.

Redaktion: Maja Brunner