Die wichtigsten Tipps für die Pflaumensaison

In den Auslagen der Früchtehändler liegen jetzt neben dunkelvioletten Zwetschgen auch grüne Reineclauden und gelbe Mirabellen. Alle gehören sie zur Familie der prunus domestica, der pflaumenartigen Früchte. Aber nicht alle eignen sich gleich gut fürs Kuchen-Backen.

Reife Zwetschgen am Baum.
Bildlegende: Der weisse Film auf den Zwetschgen schützt die Frucht vor dem Austrocknen. colourbox

Zwetschgen werden in der Schweiz im grossen Stil produziert. Frühe Sorten kommen Ende Juli auf den Markt, späte Sorten finden sich bis Ende September in den Auslagen.

Mirabellen und Reineclauden sind Nischenprodukte. Sie findet man eher auf dem Wochenmarkt als beim Grossverteiler.

Das müssen Sie über diese Früchte wissen:

  • Reife Zwetschgen zeichnen sich durch ein ausgewogenes Säure-Zucker-Verhältnis aus und geben auf Druck leicht elastisch nach.
  • Zwetschgen haben je nach Sorte grünes oder gelbgoldenes Fruchtfleisch. Grünes Fruchtfleisch ist kein Anzeichen für eine unreife Frucht.
  • Der weisse Duft-Film, mit dem Zwetschgen, Mirabellen und Reineclauden überzogen sind, gehört zur Frucht und schützt diese vor dem Austrocknen. Ist die Frucht gleichmässig mit diesem Duft-Film überzogen, ist dies ein Zeichen dafür, dass sie fachmännisch und sorgfältig geerntet worden ist.
  • Zwetschgen, Reineclauden und Mirabellen kann man sehr gut roh essen.
  • Aus Mirabellen und Zwetschgen gibt es wunderbare Konfitüren.
  • Für Kuchen eignet sich die Zwetschge besonders gut. Ihr Wassergehalt ist tiefer als jener der Mirabelle und der Reineclaude.

Pflaumenartige Früchte

Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: Maja Brunner