Fasnachtszeit ist Schenkelizeit

Zur närrischen Zeit gehören Schenkeli einfach dazu! Klassisch wird das Fasnachtsgebäck frittiert. Auch der «schmutzige Donnerstag» hat seinen Ursprung im Fett, das früher als «Schmutz» bezeichnet wurde. Ist es möglich, Schenkeli auch mit weniger Fett im Backofen zu backen?

Schenkeli
Bildlegende: Fasnachtszeit ist Schenkelizeit. Betty Bossi

Bei Schenkeli handelt sich um ein kleines, frittiertes, leicht längliches Gebäck, welches, wie der Name schon sagt, entfernt an Oberschenkel erinnert. Der Schenkeliteig besteht aus Butter, Zucker, Salz, Ei, Zitronenschale, Kirsch, Mehl und Backpulver. 

Frittieren ist nicht nötig

Man kann Schenkeli durchaus auch ohne Frittieren im Backofen backen. Dafür fügt man em Teig zusätzlich ca. 2 Esslöffel Mehl bei. Nach dem Formen legt man die Schenkeli auf ein mit Backpapier belegtes Blech und ritzt sie mit einem Messer oben längs leicht ein. Danach werden sie für ca. 8 Minuten in der Mitte des auf 200 Grad vorgeheizten Ofens gebacken.

Und zum Verfeinern:

Die fertig gebackenen, noch warmen Schenkeli können in Zimtzucker oder Kardamomzucker gedreht werden. Fein ist es auch, wenn es im Zimtzucker ganz wenig Pfeffer drin hat.

Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: Bettina Bernhardsgrütter