Fast-Food-Verpflegung – besser als ihr Ruf

Obwohl wir alle gelegentlich oder regelmässig unseren kleinen oder grossen Hunger ausser Haus auf die Schnelle stillen, geniesst die Fast-Food-Verpflegung keinen besonders guten Ruf. Zu Unrecht.

Fast Food klassisch
Bildlegende: Fast Food klassisch Colourbox

Das Essen zwischendurch, die Verpflegung ausser Haus, sind nichts Neues. Bereits in der Antike existierten Garküchen auf den Strassen, wo man sich auf die Schnelle verpflegen konnte. Dass das Image der schnellen Verpflegung, also des sogenannten Fast Foods, heute nicht besonders gut ist, hat in erster Linie mit dem nicht ganz unberechtigten Misstrauen gegenüber der Amerikanisierung des Essens zu tun. Doch das schnelle und beiläufige Essen, das Essen zwischendurch, muss nicht zwangsläufig schlecht und ungesund sein.

Es fällt auf, dass die Angebote für die Verpflegung ausser Haus heute praktisch alle Essensbedürfnisse abdecken. Von Bio, über Vegi bis hin zu Gourmethäppchen ist praktisch alles erhältlich. Und das Angebot wird laufend erweitert, nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ. Das bestätigt auch die neuste Studie des Gottlieb-Duttweiler-Instituts (GDI) über europäische Esstrends.

In dieser Studie wird unter anderem festgestellt, dass sich neben den klassischen Fast-Food-Anbietern ein Segment von Anbietern von hochwertigem Take-away-Essen herausbildet. Und dieser Trend dürfte sich in Zukunft noch deutlich verstärken.

Moderation: Sandra Schiess, Redaktion: Rudolf Trefzer