Gastroführer: Was bringen sie uns?

Jeweils im Herbst steigt in der Gastroszene die Spannung. Dann verteilen nämlich die Gastroführer ihre Punkte und Sterne. Aber was nützen diese dem Gourmet?

Schriftzug Restaurant.
Bildlegende: Wer bei der Restaurantauswahl die Wahl hat, hat die Qual. Gastroführer sollen helfen. Colourbox

Für die Schweiz ist der «Gault Millau» der Gastroführer, der am meisten Beachtung findet. Er gibt den Gourmets einen recht umfassenden Überblick über die hiesige Gastroszene. Die Restaurants und ihre Küchen werden nach einer Skala von 20 Punkten bewertet und mit einem Text beschrieben.

Daneben gibt es den «Guide Michelin Schweiz». Dieser kennzeichnet die besten Restaurants mit Sternen. Drei Sterne sind das Maximum. Zudem erscheint seit einigen Jahren für verschiedene Schweizer Städte und Regionen die «Geht aus»-Publikation. Hier werden die getesteten Restaurants mit einem Kommentar beschrieben und nach verschiedenen Kriterien in Ranglisten eingeteilt, aber nicht mit Punkten bewertet.

Auch wenn die Gastrofürer mehr oder weniger die gleichen Beurteilungskriterien anwenden, gibt es zwischen ihnen mitunter recht grosse Differenzen in der Beurteilung der Esslokale. Differenzen, die unvermeidbar sind, da Essen immer auch eine Frage des persönlichen Geschmacks ist und bei der Beurteilung auch subjektive Vorlieben und Sympathien eine Rolle spielen.

Moderation: Stefan Siegenthaler, Redaktion: Rudolf Trefzer