Hörnli – des Schweizers Pasta

Wussten Sie, dass Teigwaren einmal eine Luxusspeise waren? Hörnli werden erst 1872 erstmals schriftlich erwähnt. Heute sind sie in der Schweiz der Inbegriff der Teigwaren.

Ungekochte Hörnli.
Bildlegende: Früher teuer, heute günstig: Hörnli und andere Teigwaren. Colourbox

Teigwarengerichte sind in der Schweiz noch gar nicht so lange verbreitet. Erst im 18. Jahrhunderts häufen sich die schriftlichen Hinweise, dass hierzulande gelegentlich auch Teigwaren zubereitet und gegessen wurden.

Allerdings waren Teigwaren damals noch eine Luxusspeise. Erst im Laufe des 19. Jahrhunderts entstanden in der Schweiz diverse Fabrikationsbetriebe, die sich auf die Herstellung von Teigwaren spezialisierten.

Zur Verbreitung der Teigwaren in der Schweiz haben wesentlich die italienischen Arbeitskräfte beigetragen, die seit den 1870er Jahren in die Schweiz einwanderten.

Hörnli werden erst 1872 erstmals schriftlich erwähnt. Doch erst nach dem Ersten Weltkrieg wurden die Hörnli allgemein erschwinglich und etablierten sich in der Folge als typisch helvetisches Alltagsgericht.

Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: Rudolf Trefzer