Kein Stress in der Küche: Vanille-Mango-Eis

An Weihnachten alleine in der Küche stehen, während Ihre Liebsten in der guten Stube feiern – das wollen Sie bestimmt nicht! Unser Vorschlag fürs Weihnachtsschmaus-Dessert: ein feines Vanille-Mango-Eis mit Meringues-Bröseln.

Mango-Vanille-Glacé mit Meringues-Crunch auf einem Teller angerichtet.
Bildlegende: Mango-Vanille-Glacé mit Meringues-Crunch: Mit diesem Dessert gibt's keinen Stress in der Küche. SRF/Maja Brunner

Gut vorbereitet ist halb gekocht

Den Risotto perfekt auf den Punkt garen, die Nudeln «al dente» kochen und gleichzeitig noch schnell das Fleisch «à la minute» anbraten. Tun Sie sich das nicht an! Schon gar nicht, wenn in der guten Stube Familie und Freunde schon am Tisch sitzen.

Halten Sie über die Festtage den Ball in der Küche flach und setzen Sie auf Speisen, die Sie in aller Ruhe vorbereiten und mit wenig Aufwand anrichten können. Ihre Liebsten danken es Ihnen.

Achten Sie bei der Planung des Weihnachtsmenüs auf diese Punkte

  • Die einzelnen Gerichte sollen sich gut vorbereiten lassen. Wenn möglich auch schon am Vortag oder noch früher. Jedenfalls zu einer Zeit, in der Sie noch Ruhe und Musse zum Kochen haben.
  • Das Aufwärmen und Anrichten soll nicht zu kompliziert sein und auch nicht zu viel Zeit in Anspruch nehmen. Wählen Sie deshalb Speisen, die Sie kurz vor dem Servieren ganz einfach heiss machen können. Ein Beispiel: Spätzli warm machen geht einfacher als Kartoffelstock. Beim Kartoffelstock müssen Sie nämlich permanent rühren, damit nichts anbrennt.
  • Apropos Ofen: Unbedingt darauf achten, dass es im Ofen keinen Stau gibt. Das Menü so zusammenstellen, dass nicht zu viele Gerichte gleichzeitig in den Ofen müssen. Und vor allem nicht Gerichte, die bei unterschiedlichen Ofentemperaturen gegart werden.
  • Das Menü bei der Planung im Kopf ganz genau durchspielen: Was kann ich wann zubereiten? Habe ich Platz genug, um das Vorbereitete bis zum Gebrauch kühlzustellen? Wie viel Zeit nimmt der «Finish» in Anspruch? Wie viel Zeit brauche ich, um die vorbereiteten Speisen wieder auf Esstemperatur zu bringen? Wie sieht die optimale «Mise-en-Place» für den Finish aus?

Redaktion: Maja Brunner