Kochen und braten auf offenem Feuer

Kochen und Braten auf offenem Feuer in der Natur scheint zurzeit im Trend zu liegen. Es verspricht ein ursprüngliches sinnliches Erlebnis, ein Kontrastprogramm zum organisierten Alltag. Für ein gelungenes Ergebnis sind ein paar wenige Regeln zu beachten.

Achtung heiss! Während Jahrtausenden war das Kochen auf einem offenen Feuer der Normalfall.
Bildlegende: Achtung heiss! Während Jahrtausenden war das Kochen auf einem offenen Feuer der Normalfall.

Das Kochen gehört zu den ältesten und wichtigsten Kulturtechniken des Menschen. Während Jahrtausenden war das Kochen auf einem offenen Feuer der Normalfall. Erst mit dem Gas- und danach mit dem Elektroherd wurde das Feuer als Koch- und Wärmequelle aus dem Haus verbannt. Gleichzeitig wandelte sich dadurch das Aussehen unserer Küchen, sie gleichen heute eher blitzblanken Laboratorien als einer rauchigen Schmiedewerkstatt.

Um ein Feuer zu entfachen, braucht es zuerst einen geeigneten Standort. Wenn keine Feuerstelle vorhanden ist, baut man mit Steinen selber eine. Dann sucht man das nötige Holz, entfacht das Feuer und so viel Holz darauf, dass sich eine schöne Glut bilden kann. Das erfordert ein wenig Geduld!

Wer nicht viel Aufwand treiben und keine Kochkessel und allerlei Kochutensilien mitschleppen will, ist mit einem zusammenklappbaren Grillrost und einer Grillzange bestens ausgerüstet. Auf dem Rost grillt man nun alles, was einem beliebt, und in der Asche gart man die in Alufolien eingewickelten Kartoffeln. Mehr brauchts gar nicht zum kulinarischen Glück in freier Wildbahn!

Moderation: Michael Brunner, Redaktion: Rudolf Trefzer