Kohldampf – Grünkohl und Co. sind zurück

Mit den Kopfkohl-Arten wie Rotkohl, Weisskabis, Kohlräbli und Rosenkohl sind wir durchaus vertraut. Aber wie sieht es mit dem Blattkohl, sprich mit Federkohl oder auch Palmkohl aus?

Nahaufnahme von Federkohl.
Bildlegende: In der Schweiz noch wenig verbreitet: Federkohl. Franca Pedrazzetti/Beat Brechbühl, ProSpecieRara

Bis Anfang des 19. Jahrhunderts war der Blattkohl in unserer Gegend noch ein gängiges Wintergemüse. Danach geriet er mehr und mehr in Vergessenheit. Eine Ausnahme ist Norddeutschland, wo insbesondere der Grünkohl eine beliebte Spezialität ist.

Aber nun sind die diversen Blattkohl-Arten auch hierzulande zurück. Sie bringen im Winter Abwechslung auf den Speisezettel. Mittlerweile gibt es den Ostfriesischen Palmkohl gar beim gutsortierten Grossverteiler. In New York scheinen Smoothies aus Federkohl wegen des hohen Anteils an Kalium, Vitamin C und Folsäure zur Zeit geradezu zum Trendgetränk zu mutieren.

Buchtipp: Das Lexikon der alten Gemüsesorten, Michael Suanjak, Marianna Serena, AT Verlag

Redaktion: Maja Brunner