Ricotta – richtig eingesetzt ein wahrer Genuss

Ricotta lässt sich auf unterschiedlichste Arten in der kalten und warmen Küche einsetzen. Wird der Frischkäse allerdings zu lange zu hoher Hitze ausgesetzt, kann er noch krümliger und rauer werden, als er ohnehin schon ist.

In Nüssen gewendete Ricotta-Pralinen auf einem Salatteller.
Bildlegende: Aus Ricottaresten kann man z.B. Pralinen machen, die als Vorspeise mit Salat herrlich schmecken. Betty Bossi

Tipps für die Verwendung von Ricotta

  • Geschützt in Ravioliteig oder kombiniert mit Mehl oder Maisstärke hält der Frischkäse eine gewisse Zeit lang auch höheren Temperaturen stand.
  • Ricotta für Saucen mit Maizena und Milch verrühren, langsam unter Rühren aufkochen. Bei mittlerer Hitze ca. 2 Minuten köcheln und nach Belieben abschmecken.
  • Ricotta lässt sich pur nicht einfrieren, sondern nur in bestimmten Massen verarbeitetet. Z.B. mit Rahm und Zucker zu einer Glacemasse verarbeitet.
  • Kleine Ricottaresten kann man mit gerösteten Mandeln, Kräutern, Salz und Pfeffer mischen, zu Pralinen formen, in Kräutern oder Nüssen wenden und zum Apéro oder als Vorspeise mit Salat servieren.
  • Ricotta kann auch als Butterersatz aufs Brot gestrichen werden. Schmeckt herrlich mit Honig, aber auch mit Himbeerkonfitüre.

Redaktion: Claudia Boutellier