Rioja – Der Rotweinklassiker aus Spanien

Wenn in einem Kreuzworträtsel nach einem Wort für einen schweren spanischen Rotwein gefragt wird, dann lautet die Antwort mit höchster Wahrscheinlichkeit: Rioja. Hintergründe zum nordspanischen Weinbaugebiet.

Reblandschaft im Rioja-Gebiet.
Bildlegende: Reblandschaft im Rioja-Gebiet. zvg

Dass dies so ist, ist kein Zufall, denn lange Zeit war die in Nordostspanien gelegene Weinbauregion die einzige, deren alterungsfähige Rotweine auch im Ausland einen hohen Bekanntheitsgrad hatten. Zwar haben in der Zwischenzeit auch andere spanische Weinbaugebiete von sich reden gemacht, doch nach wir vor gehören die Rioja-Gewächse zu den bekanntesten und beliebtesten Weinen der iberischen Halbinsel.

Das Weinbaugebiet Rioja, das im Norden und Westen durch die Sierra de Cantabria gegen die rauen Atlantikwinde abgeschirmt ist, erstreckt sich auf über hundert Kilometer Länge auf beiden Seiten des Flusses Ebro zwischen den Städten Haro im Westen und Alfaro im Osten. 90 Prozent der Produktion entfallen auf Rotweine, die restlichen zehn Prozent auf Rosé- und Weissweine. Für die Erzeugung der Rotweine sind fünf Traubensorten zugelassen: Tempranillo, mit dem mehr als drei Viertel der Rioja-Rebfläche bestockt ist, sowie Garnacha (Grenache), Mazuelo (Carignan), Graciano und Maturana tinta.

Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: Rudolf Trefzer