Saiblingfilets mit Verveine

Ganz egal, ob Sie an Karfreitag oder an einem x-beliebigen anderen Tag Fisch zubereiten: Tun Sie es mit Bedacht und Sorgfalt. Das heisst: Braten Sie Ihren Fisch nicht zu Tode, übergaren sie ihn nicht und nehmen Sie ihn unbedingt aus der Pfanne, bevor er gummig und trocken ist.

Saiblingfilets an Weissweinrahmsauce mit Verveine.
Bildlegende: Passt perfekt - Saibling und Verveine SRF / Maja Brunner

Beim Saiblingfilet mit Verveine gehen Sie folgendermassen zu Werk:

  • Sie kaufen beim Fischhändler Ihres Vertrauens frische, tadellose, entgrätete und gehäutete Saiblingfilets. Sie tupfen den Fisch mit Haushaltspapier trocken, salzen und beträufeln ihn mit Zitronensaft.
  • Sie hacken die Schalotten und die Verveine-Blätter und buttern eine Chromstahlpfanne aus.
  • Sie geben Verveine und Schalottenwürfel hinein und giessen so viel Weisswein dazu, dass dieser gerade knapp den Pfannenboden bedeckt.
  • Sie legen die Fischfilets hinein, geben Rahm dazu und kochen diesen just einmal auf. Dann reduzieren Sie die Hitze auf das absolute Minimum und wenden die Fischfilets. Warten Sie einen kurzen Augenblick, nehmen Sie den Fisch aus der Pfanne und stellen Sie ihn zur Seite.
  • Sie kochen die Sauce kräftig ein. Schmecken mit Salz, Pfeffer, Zitronenabrieb und – wenn nötig – mit zusätzlicher Verveine und zusätzlichem Zitronensaft ab.
  • Anschliessend geben Sie die Filets nochmals ganz kurz in die heisse Sauce und servieren den Fisch dann auf den Punkt gegart und innen noch leicht glasig auf gut vorgewärmten Tellern.

Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: Maja Brunner