Schaumweine – Was sagt uns das Flaschenetikett?

An Festtagen darfs und solls im Glas schäumen. Doch auf was gilt es beim Kauf von Schaumweinen zu achten, damit in der Flasche auch das drin, was man möchte. Wir sagen, welche Angaben auf dem Flaschenetikett besonders wichtig sind.

Jemand füllt Gläser mit Schaumwein.
Bildlegende: Mögen Sie eher süsse oder trockene Schaumweine? Auf der Etikette steht es. Keystone

Die wichtigste Angabe auf dem Flaschenetikett ist die Herkunft des Schauweines und der Name des Produzenten. Die wichtigste und prestigeträchtigste Schaumweinregion ist die Champagne.

Es gibt jedoch auch viele andere Weinbaugebiete, wo hervorragende Schaumweine erzeugt werden: in Italien etwa in der Franciacorta (bei Brescia) und in Spanien die Cava-Schaumweine aus Katalonien.
Ebenfalls wichtig ist die Angabe über den Restzuckergehalt eines Schaumweins, also ob ein Schauwein trocken oder süss ist. Dabei gelten je nach Restzuckergehalt folgende Bezeichnungen:

Restzuckergehalt in Gramm pro Liter:

Deutlich süss:

  •  doux: mehr als 50 g/l
  • demi-sec: 33–50 g/l
  • sec: 17–35 g/l
  • extra dry: 12– 20 g/l

Trocken bis sehr trocken:

  • brut: weniger als 15 g/l
  • extra brut: 0–6 g/l
  • brut nature, pas dosé, ultra brut: weniger als 3 g/l

Redaktion: Rudolf Trefzer