Sellerie – eine Knolle, die es in sich hat

Winterzeit ist in der Küche immer auch Knollenzeit. Mit seinem ausgeprägten und unverwechselbaren Geschmack und den vielen Verwendungsmöglichkeiten verdient der Knollensellerie besondere Beachtung.

Frisch geernteter Sellerie.
Bildlegende: Frisch geernteter Sellerie. Keystone

Neben dem bei uns verbreiteten Knollensellerie gibt es auch den Stangensellerie, der vor allem in Frankreich und in den südlichen Ländern Europas beliebt ist. Die beiden Selleriesorten gehen auf Züchtungen zurück, die in Italien im 17. Jahrhundert gemacht wurden.


Zu den Salatklassikern gehört der Waldorf-Salat, der Ende des 19. Jahrhunderts in New York im Hotel Waldorf kreiert wurde. Er wird  mit säuerlichen Äpfeln und in feine Streifen geschnittenem Knollensellerie sowie gehackten Baumnüssen zubereitet. Mit gekochtem Sellerie lassen sich zudem Suppen und Pürees zubereiten, so etwa zusammen mit Marroni oder mit Kartoffeln und/oder Karotten.