Variantenreicher Tafelsenf

Senf ist in der Küche fast so unentbehrlich wie Salz und Pfeffer. Doch Senf ist nicht gleich Senf. Denn den aus Senfkörnern zubereiteten Tafelsenf gibt es in unzähligen Varianten. 

Senf ist nicht gleich Senf.
Bildlegende: Senf ist nicht gleich Senf. Colourbox

Tafelsenf wird aus den Samenkörnern des Weissen, Braunen und Schwarzen Senfs hergestellt. Weisser und Schwarzer Senf sind in weiten Teilen Europas heimisch und werden da auch kultiviert. Brauner Senf dagegen stammt ursprünglich aus Asien, vor allem aus Indien.

Von den unzähligen Tafelsenfsorten ist der Dijon-Senf der bekannteste. Er wird aus den Samenkörnern des Braunen Senfs oder des Schwarzen Senfs und mit Verjus (Saft aus unreifen Trauben) hergestellt.

Neben dem Dijon-Senf gehören drei weitere Senfsorten zu den Klassikern: Der süsse Senf (er wird auch Weisswurst-Senf genannt) besteht aus grob gemahlenen weissen Senfkörnern und wird mit Kräutern und Honig aromatisiert.

Der englische Senf ist ein besonders scharfer Senf in Pulverform, der aus dem Mehl schwarzer und weisser Senfkörner sowie Weizenmehl und Gelbwurz (Kurkuma) hergestellt wird. Vor dem Gebrauch verrührt man das Pulver mit Wasser zu einer Paste.

Der körnige Senf wird aus grob geschroteten Senfsamen hergestellt. Da er weniger hitzeempfindlich ist eignet er sich bestens zum Würzen von Grillfleisch.

Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: Rudolf Trefzer