Warum gibt es am Chlausentag Nüsse und Mandarinen?

Heute ist er wieder unterwegs, der Samichlaus. Mit Esel, Schmutzli und einem grosse Jutesack, der mit vielen verschiedenen Leckereien gefüllt ist. Dabei dürfen Grittibänzen, Nüsse und Mandarinen nicht fehlen.

Bildlegende: Colourbox

«Santi Niggi-Näggi
Hinder em Ofe steck i.
Gib mir Nüss und Bire,
Denn chummi i wider füre.»

So lautet eines der Samichlaus-Versli. Waren einst Äpfel und Birnen eine willkommene Abwechslung in den kulinarisch eher kargen Wintermonaten, erweiterte der Samichlaus im Laufe der Zeit und mit zunehmenden Wohlstand seine Geschenkspalette um die aus dem Süden stammenden Orangen, Mandarinen und Erdnüsse sowie Lebkuchen und Schokolade- und Marzipan-Schleckereien.

Zudem dürfen auf dem Chlausentisch Grittibänze nicht fehlen! Erste schriftliche Zeugnisse dieses Hefegebäcks in Menschenform stammen aus dem 16. Jahrhundert.

Autor/in: Rudolf Trefzer, Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Jürg Oehninger