Was Sie über Rhabarber immer schon wissen wollten

Der Rhabarber kommt ursprünglich aus Asien. Er ist keine Frucht, sondern ein Gemüse. Ernten soll man ihn nur bis zur Sommer-Sonnenwende gegen Ende Juni. Warum das so ist und warum früher auf illegalem Rhabarber-Handel gar die Todesstrafe drohte, erfahren Sie in der Kochsendung «À point».

Rhabarber mit Blättern.
Bildlegende: Rhabarber stammt ursprünglich aus dem Himalaja. Colourbox

Den Rhabarber soll man aus zwei Gründen bei Sommer-Sonnenwende gegen Ende Juni zum letzten Mal ernten: Einerseits steigt nachher der Oxalsäure-Gehalt an. Empfindliche Mägen können darauf reagieren. Andererseits ist der Rhabarber nicht für die Dauerernte vorgesehen. Die Pflanze muss man ruhen lassen.

Todesstrafe auf illegalem Rhabarber-Handel

Der hierzulande so bekannte Rhabarber stammt ursprünglich aus Asien. Die getrocknete Wurzel des Rhabarbers kam vor 4000 Jahren erstmals mit Handelskarawanen über die Seidenstrasse nach Mitteleuropa.

Der Rhabarber galt damals als kostbare Arznei. Sein Rhi­zom (Wurzelstock) kam als Abführmittel zum Einsatz. Im ausgehenden Mittelalter drohte auf illegalem Rhabarber-Handel gar die Todesstrafe.

Moderation: Christina Lang, Redaktion: Maja Brunner