Weine schenken – eine heikle Sache

Wein ist ein beliebtes Gastgeschenk bei Einladungen oder bei festlichen Anlässen. Doch wer die Wahl hat, hat auch die Qual. Auf was gilt es bei der Wahl zu achten? Welche Weine eignen sich als Geschenk, welche nicht?

Zwei Menschen stehen vor einem Weinregal.
Bildlegende: Als Gastgeschenk empfehlen sich Weine, die man selber gerne bei besonderen Anlässen trinkt. Keystone

Auch wenn es je nach Gastgeberin oder Gastgeber nicht immer ganz einfach ist, einen passenden Wein als Mitbringsel zu finden, so steht doch eines fest: Billigweine aus dem Supermarkt und austauschbare Markenweine von Grossabfüllern kommen nicht in Frage. Vielleicht sehen die Etiketten sogar schick aus und täuschen Qualität vor, doch die peinliche Wahrheit kommt bei einer kurzen Internetrecherche schnell an Tag.

Gute Gastgeschenke

Grundsätzlich als Gastgeschenk empfehlen sich Weine, die man selber gerne bei besonderen Anlässen trinkt. Anklang findet immer ein guter Schaumwein, sei es nun ein Champagner, ein Franciacorta aus Italien oder ein Cava aus Spanien.

Mit einer Neuheit oder einer Spezialität, die sogar Weinkenner überraschen könnte, liegt man ebenfalls gut. Das kann ein guter Wein aus einer unbekannten Traubensorte oder aus einem bislang unbekannten, aber vielversprechenden Anbaugebiet sein. Immer gut machen sich auch Süssweine wie ein Sauternes, ein restsüsser deutscher Riesling (Spätlese, Auslese, Beerenauslese etc.) oder ein Grain-Noble-Süsswein aus dem Wallis.

Moderation: Thomy Scherrer, Redaktion: Rudolf Trefzer