«Züri-Gschnätzlets» – das herzhafte Traditionsgericht

Zartes Kalbfleisch mit cremiger Champignon-Rahmsauce, dazu goldgelbe Rösti: Das ist das traditionelle «Züri-Gschnätzlete». Die Zürcher Spezialität wird landauf, landab geliebt.

Eine Kellnerin hält einen Teller Zürcher Geschnetzeltes.
Bildlegende: Die Zürcher Spezialität wird in der ganzen Schweiz geschätzt. Keystone / M. Ruetschi

Keine Bestenliste der Schweizer Küche kommt ohne den Zürcher Klassiker aus: «Züri-Gschnätzlets». Die Geschichte des Traditionsgerichts reicht aber nicht so weit zurück, wie man denken könnte. 1947 taucht in der «Goldenen Kochfibel» von Rosa Graf ein Rezept auf, das heute als Ursprung des «Züri-Gschnätzlete» gilt.

Was noch fehlt ist die Verknüpfung mit Zürich. Das Rezept heisst schlicht «Geschnitzeltes Kalbfleisch». Auch Champignons finden in diesem Rezept keine Erwähnung. Die Pilze, die heute aus dem Gericht nicht mehr wegzudenken sind, gehören erst seit den 1960er-Jahren zum «Züri-Gschnätzlete».

«Die chline Böse»: Der grosse Kampf der Jungschwinger

25 Jungschwinger, ein Ziel: «Die chline Böse» wollen ans Eidgenössische Schwingfest in Zug. Fünf Deutschschweizer Klubs vertreten ihre Region und stellen eine regionale kulinarische Spezialität vor – zum Beispiel der Schwingklub Zürichsee Rechtes Ufer das «Züri-Gschnätzlete». Das Publikum entscheidet, welcher Klub gewinnt und nach Zug reisen darf. Stimmen Sie zwischen dem 16. und dem 22. August online ab (siehe Link unten).

Moderation: Sandra Schiess, Redaktion: Felicitas Flohr