Hoffnung, Trauer und grosse Ziele

Breitengrad der Extreme, Folge 5

Die letzte Folge von «Der Äquator – Breitengrad der Extreme» steht ganz im Zeichen der Hoffnung. Viele tausend Kilometer voneinander entfernt lassen Menschen die Filmteams des SRF an entscheidenden Wendepunkten ihres Lebens teilhaben.

In Kenia hebt Massai-Frau Mary Kiserian ab in die Lüfte. Vom Heissluft-Ballon aus sieht sie ihr geliebtes Land zum ersten Mal von oben. Anschliessend darf sie sich mitten in der Savanne an die Tafel reicher Touristen setzten. Dort verrät sie uns, was sie jetzt mit ihrem neuen Leben vorhat.

Die Ärztin und Jetset-Lady Georgia Lee jagt in Thailand ihrem Traum hinterher: Mit Kosmetikprodukten will sie Asien erobern. In Bangkok trifft sie auf eine Person, die ihr dies ermöglichen soll. Sicherheitshalber bittet sie aber zusätzlich noch die Götter um Hilfe….

Auch Iotobina Tekatawa wendet sich in Kiribati an höhere Mächte. Auf der Insel Abaiang wird sie mit ihrer eigenen Zukunft konfrontiert. Sie besucht ein Dorf von Menschen, die vor dem steigenden Meeresspiegel geflüchtet sind. Schockiert von ihren Berichten sucht sie Trost im Glauben. Auch wenn der Priester der Insel wenig Aussicht auf Rettung sieht, hält sie an ihrer Hoffnung fest.

Lubun Stanley Petrus filmt die Abholzungsarbeiten internationaler Firmen im Regenwald. Zusammen mit weiteren Stammesmitgliedern hat er am Ende seiner Reise durch den Dschungel alle Fakten für eine Klage in der Hand. Wird er die letzten Regenwälder seines Stammesgebietes vor der Abholzung retten können?

Der Äquator ist der Breitengrad der Extreme. Er scheint ganz weit weg. Doch am Schicksal dieser Menschen und ihrer Lebensgeschichten zeigt die «DOK»-Serie, dass das, was am Äquator geschieht, stellvertretend steht für einige der grossen Herausforderungen unserer Zeit.