Bleib dir treu!

Zu Gast bei Kurt Aeschbacher: Julian Zanker Base-Springer und Aspirant Bergführer, das Frauenduo Boy, Valeska Steiner und Sonja Glass, Sabriye Tenberken, ist blind, verändert die Welt und hat in Tibet eine Blindenschule gegründet und: Herr Urs, der einzige professionelle Massstricker der Schweiz

Die Gäste von Kurt Aeschbacher gehen ihren Weg und bleiben sich treu. Julian Zanker (24) kann ohne Berge nicht sein; trotz eines schweren Bergunfalls hat er die Passion für Fels, Eis und Luft nie verloren. Boy lassen sich nicht aus der Ruhe bringen, bleiben sich treu und haben Erfolg damit: das Frauenduo gilt als kleines Pop-Wunder. Urs Landis (30) hat nach einer beruflichen Odyssee seine Leidenschaft fürs professionelle Massstricken gefunden. Und: Sabriye Tenberken lässt sich trotz Blindheit nicht behindern. Mit ihren visionären Projekten verändert sie die Welt nachhaltig.

Beiträge

  • Julian Zanker

    gehört er zu den talentiertesten Kletterern und Base-Springern der Schweiz. Er war vier, als er zusammen mit seiner Mutter seinen ersten Dreitausender bestieg. Schon damals träumte er davon, wie ein Adler über die Landschaft zu fliegen. Julian ist seinem Traum gefolgt. Heute segelt er nach einer kräfteraubenden Kletterpartie mit dem Wingsuit ins Tal. Zurzeit steckt der junge Bündner Mitten in der Ausbildung zum Bergführer. Was er mit seinen Gästen in Felswänden alles erlebt, erzählt er bei «Aeschbacher».

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  • Boy

    sind wieder da. In den Jahren haben Valeska Steiner und Sonja Glass markante musikalische Spuren hinterlassen. Aus den vermeintlichen Eintagsfliegen wurde ein kleines Popwunder. Boy stürmten mit ihrem Erstling die internationalen Charts, spielten in der Schweiz, Deutschland, Frankreich und wurden in Amerika und Japan entdeckt. Mit ihrem zweiten Album liessen sie sich Zeit. Ganze vier Jahre für neun Songs. Eine Ewigkeit - für eine schnelle Welt, die rasch vergisst. Doch Boy blieben sich treu: Ob das Rezept für das neue Album funktioniert, erzählen die beiden Künstlerinnen bei «Aeschbacher».

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  • Sabriye Tenberken

    ist blind. Mit mutigen Projekten verändert sie die Welt. Mit 26 Jahren reiste sie nach Tibet und gründete dort eine Blindenschule. Kein leichtes Unterfangen: denn Blindheit gilt in Tibet als Strafe der Dämonen. Heute wird die Schule erfolgreich von ehemaligen Schülern geleitet. In kleinen Schritten die Welt verändern: Das gehe, sagt Tenberken, die in Südindien ein Institut für soziale Visionäre auf die Beine stellte. Mit viel Engagement und zum Teil unter Lebensgefahr haben ihre Studenten weltweit erstaunliche Projekte realisiert.

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  • Herr Urs

    ist der einzige professionelle Massstricker der Schweiz. Früher fuhr er einen Kehrichtwagen oder schenkte als Barista Café aus. Heute tüftelt er tagelang an seiner 1,3 Tonnen schweren Strickmaschine und lässt sie danach surren. Das mache glücklich. Das Ergebnis: cool designte Pullover, Mützen, Jass-Teppiche oder Taschen. Urs Landis stellt Kleinstserien her. Mit seiner Arbeit versucht er einen Teil der Modeindustrie wieder zurückzuholen und: «Ich möchte einem interessierten Publikum zeigen, wie viel hinter einem Strickpullover, einem Kleid oder einer Mütze steckt». Lassen wir uns überraschen.

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