Ein guter Draht

Einen guten Draht haben Kurt Aeschbachers Gäste Christian Herren, Christina Grube, Janina Hofer und Dennis C. Turner.

Christian Herren ist als jüngster Museumsdirektor der Schweiz pausenlos auf Draht. Zu ihren HIV-Patienten verbindet die Pflegefachfrau Christina Grube viel mehr als nur gerade die Krankgengeschichte. Religionslehrerin und Kickboxerin - Janina Hofer kommuniziert mit Mund und Fäusten. Und Tierpsychologe Dennis C. Turner studiert die Beziehung Mensch-Katze, um beiden helfen zu können.

Beiträge

  • Christian Herren

    Mit seinen 20 Lenzen schaut der ambitionierte Museumsdirektor auf ein erstaunliches Leben zurück: Als Zehnjähriger fängt er Feuer für Antiquitäten, mit zwölf Jahren kauft er das erste Bild. Alsbald macht Christian in einem renommierten Auktionshaus ein Praktikum und eröffnet etwas später eine eigene Galerie. Sein Kunststudium hat der umtriebige Mann an den Nagel gehängt, wird doch erst einmal als Museumsdirektor zünftig in die Hände gespuckt.

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  • Christina Grube

    ist seit 17 Jahren die gute Seele auf der Infektiologie am Universitätsspital Zürich. Die einfühlsame und zugleich resolute Pflegefachfrau betreut und begleitet insbesondere HIV-Patienten, wobei sie sich weit über ihr Arbeitspensum für die Betroffenen einsetzt. In ihren Anfängen sah Christina Grube viele junge Aidskranke wegsterben. Heute ist es ihr grosses Anliegen, dass es den Menschen wieder bewusster wird, sich vor HIV und Geschlechtskrankheiten zu schützen.

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  • Janina Hofer

    Als Religionslehrerin hat sie einen direkten Draht «nach oben», und als amtierende Europameisterin im Kickboxen geht Janina Hofer auf volle Tuchfühlung. Ihre zwei Seiten lebt die 26jährige mit grosser Leidenschaft. Allerdings trennt sie die beiden Welten strikt voneinander, weil ihr die Religion beim Sport nicht helfen könne. Zum Kickboxen kam Hofer, weil ihr das Geld fehlte, um weitere Tanzlektionen zu besuchen.

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  • Dennis C. Turner

    hat einen exzellenten Draht zu Hauskatzen. Seit 30 Jahren erforscht der renommierte Biologe und Tierpsychologe die Beziehung des Menschen zum Stubentiger. Er hat dabei viel Überraschendes und Erstaunliches entdeckt. So soll das Miauen der Mieze über dreissig verschiedene Bedürfnisse ausdrücken können und nicht einfach nur Verlangen nach Futternachschub sein. Zudem ist der Verhaltensforscher ein Pionier bei tiergestützten therapeutischen Massnahmen für Menschen mit körperlichen oder psychischen Problemen, wo Katzen gezielt eingesetzt werden.

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