Es lebe das Leben

Kurt Aeschbacher begrüsst: Adrian Gerny, der letzte Berufsfischer, Christian Knobel, der einen schweren Motoradunfall überlebte, Stand-up Comedian Ole Lehmann und Vreni Frauenfelder, Afghanistan-Helferin.

Kurt Aeschbacher lädt zum Thema «Es lebe das Leben» ein: Adrian Gerny hat sich mit 26 einen Lebenstraum verwirklicht. Er ist der letzte Berufsfischer Zürichs und kann davon leben! Christian Knobel hatte nach einem schweren Motoradunfall ein Nahtoderlebnis. 20 Jahre später ist sein Leben völlig verändert. Ole Lehmann beobachtet Alltagssituationen, wie sie das Leben schreibt. Der Berliner Komiker gastiert als Moderator des «Quatsch Comedy Clubs» regelmässig in Zürich. Vreni Frauenfelder reist seit über 40 Jahren nach Afghanistan und hilft Leben retten, wo sie kann. Die beherzte 86-Jährige war jetzt im Sommer wieder dort, um die von ihrer «Afghanistanhilfe Schaffhausen» finanzierten Projekte zu überwachen.

Beiträge

  • Adrian Gerny (26)

    wusste seitdem er 11 Jahre alt ist, dass er Fischer werden möchte. Die Ausbildung zum Berufsfischer gibt es in der Schweiz nicht und er musste dafür drei Jahre ins Ausland. Heute ist er mit 26 Jahren der einzige Berufsfischer Zürichs und beliefert spezielle Restaurants und Fischgeschäfte. Er hat sich seinen Lebenstraum auf dem Zürichsee erfüllt.

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  • Christian Knobel (42)

    lebte vor 20 Jahren als Käser in der Ostschweiz. Er verblutete nach einem schweren Motoradunfall fast auf der Strasse, kämpfte ums Überleben und bekam das Urteil: nie mehr Sport und nie mehr seinen Beruf ausüben. Heute ist sein Leben völlig verändert: Er hat studiert und ist Chef von über 100 Mitarbeitern.

  • Ole Lehmann (45)

    ist der grosse Publikumsmagnet des «Quatsch Comedy Clubs». Der deutsche Stand-up Comedian begann seine Karriere als DJ und Musicaldarsteller, bevor sein komisches Talent entdeckt wurde. Seine Nummern basieren auf einer feinen und genauen Beobachtung von Menschen und Alltagssituationen. Anfangs September gewann er den Publikumspreis beim Grossen Kleinkunstfestival in Berlin.

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  • Vreni Frauenfelder (86)

    besuchte Afghanistan erstmals im Jahr 1975. Sie war von der Gastfreundschaft und Grosszügigkeit der Menschen so beeindruckt, dass das Land sie seither nicht mehr losgelassen hat. Sie gründete die «Afghanistanhilfe Schaffhausen» und reist mindestens einmal jährlich nach Afghanistan, um der notleidenden Bevölkerung zu helfen. Selbst der Einmarsch der sowjetischen Armee oder die Herrschaft der Taliban hielt sie nicht auf, das Land immer wieder zu bereisen. Auch dieses Jahr war sie dort und schläft mit 86 Jahren ganz selbstverständlich auf dem Boden.

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