Licht im Dunkeln

Zu Gast sind heute: Natascha Badmann, Willi Oertig, Heike Dorsch und Oliver Wyss.

«Ironlady» Natascha Badmann kämpft sich nach einem schweren Unfall zurück und läuft als älteste Triathletin in Hawaii direkt in die TopTen. Willi Oertig malt in seinen Bildern die Leere, die Melancholie verlassener Orte – und das erfolgreich seit 40 Jahren. Heike Dorsch segelte mit ihrem Partner durch die Weltmeere. Doch das Paradies wurde jäh zur Hölle, als ihr Partner in der Südsee brutal ermordet wurde. Was Schicksalsschläge bedeuten, weiss auch Oliver Wyss. Er und seine Frau engagieren sich für krebskranke Kinder, nachdem sie selber lange um das Leben ihrer zwei Kinder gekämpft haben.

Beiträge

  • Natascha Badmann

    ist der Inbegriff einer «Ironlady». Bereits sechs Mal gewann die 45jährige den härtesten Triathlon der Welt, zwei Mal wurde sie in der Schweiz zur Sportlerin des Jahres gewählt. 2008 machte ihr ein schwerer Unfall einen Strich durch die Rechnung. Heute, fünf Jahre danach, ist sie wieder da – und in Bestform.

  • Willi Oertig

    malt Durchgangsorte wie Bahnhöfe, Tankstellen, Telefonzellen oder menschenleere Landschaften, und das schon seit über vierzig Jahren. Obwohl er eigentlich farbenblind ist und nie eine Ausbildung als Maler besucht hat. «Ich male mit meiner Seele», meint der 66jährige Zürcher und trifft damit den Geschmack einer grossen Fan-Gemeinde. Von den über tausend Bildern hat er bis auf 20 alle verkauft.

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  • Heike Dorsch

    machte sich vor drei Jahren auf, zusammen mit ihrem Lebenspartner Stefan Ramin die Welt zu umsegeln. Was als grosser Traum begann, endet im Oktober 2011 tragisch: Stefan wird auf der Südseeinsel Nuku Hiva brutal ermordet, sie selbst entkommt dem Mörder nur knapp. Nun, ein Jahr später, erzählt die junge Frau vom Abenteurerleben, vom jähen Verlust ihres Partners, von ihrer Trauer und ihrem eigenen Kampf ums Überleben.

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  • Oliver Wyss

    will kein Mitleid, sondern vorwärtsschauen, trotz oder gerade wegen der vielen Schicksalsschläge in seinem Leben. Für seine Fussballkarriere zog der ehemalige U21-Natispieler einst von Solothurn nach Hollywood. Erst fand er das Glück, dann holte ihn das Schicksal ein: Er erkrankte schwer und verlor seinen Sohn. Jetzt bangt er auch noch um das Leben seiner Tochter.

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