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Aeschbacher mit: Myriam Zumbühl, Florim Abazi, Karla Chaloupka und Leonie.

Kurt Aeschbachers Gäste lassen sich tief in Augen und Herzen blicken: Für Myriam Zumbühl gibt es nichts Schöneres, als mit Teig zu arbeiten, Torten zu glasieren und Meringues zu backen. Florim Abazi hat den Blick für Diebe: Über 3000 von ihnen hat der Detektiv bereits erwischt. Für Karla Chaloupka reicht oft ein kurzer Blick in die Augen ihrer Patienten, um eine erste Diagnose zu stellen. Und Leonie wollte nur eines: federleicht und unsichtbar werden. Sieben Jahre lang war sie magersüchtig und hungerte sich beinahe zu Tode. Heute will sie Magersüchtige aufrütteln, Hilfe zu holen.

Beiträge

  • Myriam Zumbühl

    präsentierte zehn Jahre lang die Sendung «Kochen mit Myriam» auf DRS 1. Nun steht die 35jährige Journalistin und Kochbuchautorin kurz vor ihrem Fernseh-Début: In der Vorabendsendung «Myriam und die Meisterbäcker», besucht die Ostschweizerin die talentiertesten und leidenschaftlichsten «Meisterbäcker» der Schweiz. Mit ihrem Master-Diplom am renommierten French Culinary Institute in New York steht Myriam Zumbühl in den Fussstapfen der legendären amerikanischen Köchin Julia Child; an diese erinnert auch ihre herzliche und erfrischende Art, über Essen, Kochen und Backen zu fabulieren.

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  • Florim Abazi

    hat einen wachen Blick und das Gespür für Langfinger. Als Ladendetektiv hat er in den letzten zehn Jahren über 3000 Diebe erwischt. Florim Abazi staunt dabei manchmal selber nicht schlecht, wenn aus präparierten Hosen und Taschen kiloweise Diebesgut zum Vorschein kommt. Gestohlen werde durch alle Berufsgattungen und Schichten. Was ihm allerdings Mühe bereitet ist, wenn Kinder für die Diebestouren ihrer Eltern herhalten müssen. Kürzlich habe eine Mutter ihrem Baby Tabasco auf die Lippen gestrichen, um mit dem schreienden Kind und dem Diebesgut schneller das Weite zu suchen.

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  • Karla Chaloupka

    ist eine passionierte Augenärztin. Als Kind waren ihre Puppen mit Pflastern und Fäden übersät; mit 13 durfte sie bei einer ersten Operation assistieren und wurde beinahe ohnmächtig. Das passiert ihr inzwischen nicht mehr. Gut 5000 Operationen hat die leitende Ärztin der Augenklinik des Universitäts-spitals Zürich durchgeführt. «So, jetzt können Sie mit dem Ohr auch sehen», ermuntert sie manchmal ihre Patienten. Denn als Augenhöhlen-Chirurgin muss sie nach der Entfernung eines Tumors ab und zu ein wenig Gewebe vom Ohr oder aus der Hüfte für den Wiederaufbau entnehmen.

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  • Leonie

    probierte alles Mögliche aus, um federleicht zu werden. Beinahe wäre sie bei diesem Vorhaben gestorben: «Jeden Abend machte ich 100 Rumpfbeugen, ging zum Schwimmen und Joggen, trank Abführmittel – und bald testete ich jede Diät.» Bis auf 28 Kilo hungerte sich die heute 20jährige herunter. In allerletzter Minute hat sie den Ausstieg aus ihrer schweren Magersucht geschafft. Mit ihrem Buch «Federleicht – wenn Nichts glücklich macht» will sie nun Magersüchtige, aber auch deren Umfeld, aufrütteln und zeigen, was diese Sucht mit Körper und Seele macht und wie sehr Familien darunter leiden.

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