Mut für Neues

  • Sonntag, 19. Februar 2017, 22:10 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 19. Februar 2017, 22:10 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Montag, 20. Februar 2017, 2:20 Uhr, SRF 1
    • Samstag, 25. Februar 2017, 15:40 Uhr, SRF 1
    • Sonntag, 26. Februar 2017, 5:25 Uhr, SRF 1

Kurt Aeschbacher begrüsst Gäste, die Mut für Neues haben.

Die Mitglieder der Band The Blues Family verarbeiten ihre schweren Schicksale dank der Musik, der Erfinder Andreas Reinhard bringt Autos zum Fliegen, Hüsniye Kahraman-Korkmaz erlebte in der Türkei als Kurdin den blanken Horror, und zehn Jahre nach seinem Abschied vom Bildschirm berichtet Patrick Rohr von seiner Arbeit als Fotojournalist in Krisengebieten.

Beiträge

  • The Blues Family

    Sexueller Missbrauch, Heroin- und Alkoholsucht, Armut, Gefängnis, Obdachlosigkeit, Kindsverlust, Krankheiten und Leiden ohne Ende. Einige Bandmitglieder haben furchtbare Zeiten erlebt und dank der Musik eine Ersatzfamilie und den Mut gefunden, nicht nur auf der Bühne vor Publikum aufzutreten, sondern auch über ihre schweren Schicksale zu reden.

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  • Andreas Reinhard

    Der Erfinder und Testpilot hat in seiner Karriere luftgepolsterte Flugzeugsitze für die Swiss entwickelt, Druckanzüge für die Eurofighter-Piloten und aufblasbare Kindersitze für die Autoindustrie. Er hat Heissluftballone umgekehrt fliegen lassen und das erste aufblasbare Flugzeug der Welt erfunden. Über 140 Patente gehen auf sein Konto. Der neueste Streich: ein spektakuläres Gefährt für einen englischen Agentenfilm.

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  • Hüsniye Kahraman-Korkmaz

    Als alevitische Kurdin gehörte sie in der Türkei einer Minderheit an und wurde mehrfach diskriminiert; als Frau, als Kurdin und als Sehbehinderte. Sie begann, sich politisch zu engagieren und für die Menschenrechte zu kämpfen. Nach dem Militärputsch im Jahr 1980 wurde sie von der Polizei gefoltert und war über ein Jahr lang im Militärgefängnis. Danach flüchtete sie mit Hilfe eines Schleppers in die Schweiz.

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  • Patrick Rohr

    Er war Moderator der Sendungen «Quer», «Schweiz aktuell» und «Arena» – dann zog er sich vor zehn Jahren überraschend vom Bildschirm zurück und gründete eine Kommunikationsfirma. Daneben schloss er in seiner zweiten Heimatstadt Amsterdam ein vierjähriges Studium an der renommierten Fotoakademie ab und ist seither weltweit in Krisengebieten unterwegs – von der Ukraine über Simbabwe bis nach Nepal.

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