O Mensch!

  • Sonntag, 5. März 2017, 22:05 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 5. März 2017, 22:05 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Montag, 6. März 2017, 2:40 Uhr, SRF 1
    • Samstag, 11. März 2017, 15:40 Uhr, SRF 1
    • Sonntag, 12. März 2017, 5:10 Uhr, SRF 1

Im Fokus der Homo sapiens: Kleider machen bekanntlich Leute, und wir Leute brauchen Kleider.

Gewandmeisterin Barbara Medici zeigt an spektakulären Kleidungsstücken den Wandel der Zeit auf. Steinzeitjäger, Computerspieler, Kindersoldaten – Neuropsychologe Thomas Elbert erklärt, warum die Lust am Töten in allen Menschen steckt. Der Mensch aus der Sicht der Katze – Autorin Birgit Schmid ist sich sicher: «Meine Katzen lieben mich». Und auf zu neuen Ufern – Herzblutsatiriker Josef Hader feiert sein filmisches Regiedebüt.

Beiträge

  • Barbara Medici

    Als Gewandmeisterin kennt Barbara Medici die historischen Hintergründe der Schneiderkunst, wie sie in den vergangenen 2000 Jahren ausgeübt wurde. Auch so manches Anekdötchen zu den Trägerinnen und Trägern der teils unpraktischen und überkandidelten Outfits schüttelt die Luzernerin mit viel Humor aus dem Ärmel. Medici betreibt einerseits ihr eigenes Kostümatelier; anderseits arbeitet sie im Fundus des Opernhauses Zürich, wo Abertausende von Bühnengewändern gehütet werden.

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  • Thomas Elbert

    Die uralte Lust der Männer am Töten ist bis heute allgegenwärtig. Dies sagt der Neuropsychologe Thomas Elbert, der unter anderem in den Krisenregionen Afrikas die menschliche Gewalt und Tötungsbereitschaft erforscht. Auch in der scheinbar friedlichen westlichen Welt kann die Lust an der Gewalt in jedem Mensch geweckt werden, davon ist Elbert überzeugt. Vor zwei Millionen Jahren nahm dieses traurige Kapitel Eigenart der menschlichen Evolution seinen Anfang.

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  • Birgit Schmid

    Mögen, ja lieben Katzen ihre Besitzerinnen und Besitzer – oder umschwärmen die Samtpfoten uns Zweibeiner einzig wegen des aufzufüllenden Futternapfes? Autorin Birgit Schmid hat recherchiert, bei Verhaltensforschern und anderen Experten nachgefragt und ihre zwei eigenen Katzen in eigener Sprache interviewt. Herausgekommen ist ein warmherziges kleines Buch über die unergründliche Beziehung zwischen Mensch und Tier.

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  • Josef Hader

    Seine Wurzeln gründen im Bretterboden des Kabaretts. Doch längst ist der Österreicher Josef Hader ein Schauspieler, der im deutschsprachigen Raum zu den grossen Eigenwilligen gehört. Jetzt gibt er mit «Wilde Maus» sein Regiedebüt und nimmt mir nichts, dir nichts mit dem Film an der Berlinale teil. Hader ist in seinem Werk stets bemüht pessimistisch. Man darf also gespannt sein, ob ihm Kurt Aeschbacher ein kehliges Lachen entlocken kann.

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