Rosige Zeiten

Die Biathletinnen-Schwestern Gasparin, "Minimalist" Alan Frei, Marathonläufer Albert Stricker und Medizinstudentin Giulia Enders schauen mit Kurt Aeschbacher rosigen Zeiten entgegen.

Die drei Gasparin-Schwestern und Biathlon-Athletinnen Selina, Elisa und Aita haben an den Olympischen Winterspielen in Sotschi Schweizer Sportgeschichte geschrieben. Für Alan Frei ist es unglaublich befreiend, sich von seinem Hab und Gut zu trennen: Seine Wohnung ist praktisch leer. Albert Stricker läuft mit seinen 90 Lenzen wie ein junges Reh durch den Wald und bestreitet nebenbei noch Marathons. Und: Medizinstudentin und Bestsellerautorin Giulia Enders schärft den Blick für ein unterschätztes Superorgan: den Darm.

Beiträge

  • Aita, Elisa und Selina Gasparin

    haben Wort gehalten. Als die drei Spitzen-Biathletinnen aus dem Engadin vor gut einem Jahr bei Kurt Aeschbacher zu Gast waren, hielten sie eine Überraschung an den Olympischen Winterspielen 2014 für durchaus möglich. Selina traf mit der Prognose ins Schwarze und sorgte in Sotschi für eine Sensation. Sie holte Olympisches Silber - die erste Schweizer Biathlon-Olympiamedaille der Geschichte. Doch auch ihre beiden jüngeren Schwestern überzeugten die internationale Sportwelt.

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  • Alan Frei

    liess sich von einem Multimillionär inspirieren, der einen Grossteil seines Hab und Guts verkaufte und seither angeblich entspannter lebt. Vor gut zwölf Monaten hat Alan Frei damit begonnen, seine Wohnung rigoros auszumisten. Von ursprünglich rund 6000 Sachen sind zurzeit noch 230 Besitztümer übriggeblieben. Seine Wohnung ist praktisch leer. Besucher staunen jeweils nicht schlecht: Ist man bei ihm zum Essen eingeladen, bringt man nicht Wein und Kuchen mit, sondern sein eigenes Besteck, Teller und Trinkglas. Weniger ist mehr, sagt der studierte Ökonom, der seine neue Freiheit sehr geniesst.

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  • Albert Stricker

    trainiert drei bis fünf Mal die Woche. Dann läuft er in seinen Joggingschuhen zwischen einer und zweieinhalb Stunden über Stock und Stein. 90 Jahre alt wurde Stricker im Oktober 2013. Fünf Tage nach seinem Geburtstag lief er einen Marathon in Luzern. Ins Ziel kam er zwar erst nach dem Besenwagen, aber er holte dennoch Gold in seiner Altersklasse. Der in Wallisellen ZH aufgewachsene Läufer gilt damit als ältester Marathonläufer der Welt mit Geburtsurkunde. Ob er diesen Herbst nochmals einen Marathon laufen wird, lässt er offen. «Sag niemals nie», lautet seine Devise.

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  • Giulia Enders

    will als Medizinstudentin und Bestsellerautorin mit ihrem Buch «Darm mit Charme» das Image des «schwarzen Schafs» unter den Organen nachhaltig ändern. Der Darm sei ein hochkomplexes und wunderbares Organ, Schlüssel zu Körper und Geist. «Jeden Tag könnten wir mehrere Male sterben. Jeden Tag wird uns mehrere Male das Leben gerettet. Diesen angenehmen Service erledigt unser Immunsystem, welches zu etwa 80 Prozent im Darm hockt.» Bei «Aeschbacher» erzählt die Wissenschaftlerin, warum sie bereits im ersten Semester Medizinstudium beim Darm hängenblieb und weshalb dieser «unser zweites Gehirn» ist.

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