Stück für Stück

Kurt Aeschbachers Gäste verfolgen ihre Ziele: Bauer Christoph Sigrist, Comedian Alain Frei, die Schwestern Fiechter und Aicha Laoula.

Ohne Hast, aber mit umso mehr Durchhaltewillen verfolgen Kurt Aeschbachers Gäste ihr Ziel: Die Schweiz aus der Perspektive der Kuh: Bauer Christoph Sigrist zeigt ein grossartiges Bild des Landes. Herzerfrischend und selbstironisch: Comedian Alain Frei zeigt auf der Bühne, wie neutral die Eidgenossen wirklich sind. Ein Trio mit Renommee: Die Schwestern Fiechter verkaufen an ihrem Marktstand Geflügel und Fleisch vom Besten. Und ein Leben in der Hölle: Aicha Laoula wurde in Marokko unter widrigsten Umständen als Sklavin gehalten.

Beiträge

  • Christoph Sigrist

    Mit einer Digitalkamera in der Glocke schickte der Biobauer vor sieben Jahren seine Mutterkuh Sophie auf die Weide. Die amüsanten und anregenden Fotos begeisterten nicht nur Christoph Sigrist, sondern auch viele Schweizer Älpler und Bauern. So ging die Kamera auf Reise. Bis heute sind über 20 000 Bilder zusammengekommen. Stück für Stück ist ein Panorama der Schweiz entstanden, welches sie aus ungewohnten Perspektiven zeigt.

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  • Alain Frei

    Ein Schweizer wird in der deutschen Comedyszene als Senkrechtstarter gefeiert. Schrittweise zeigt Frei in seinen Stand-ups eine komödiantische Aufbereitung der gegenseitigen Vorurteile von Deutschen und Schweizern. Dabei räumt er peu à peu mit angestaubten Klischees auf. Bei «Aeschbacher» hält er mit viel Spielfreude dem Publikum den Spiegel vor.

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  • Hanna, Mirjam und Lisa Fiechter

    Dieses Trio ist auf den Zürcher Wochenmärkten ohnegleichen. Seit vier Jahrzehnten fahren die drei Schwestern mit ihrem Geflügel- und Fleischsortiment auf, um am Stand Stück für Stück an die verwöhnte Kundschaft zu verkaufen. Das Fleisch stammt aus tierfreundlicher Haltung und wird von den «Fiechterinnen» direkt von den Produzenten bezogen. Mit ihrer gutgelaunten Art begeistert das eingespielte Fiechter-Team sogar Fleischskeptiker.

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  • Aicha Laoula

    wurde von ihrer Mutter während der ganzen Kindheit und Jugendzeit versklavt. Die heute 47-jährige Marokkanerin erlebte bei den «Herrschaften» Erniedrigung, sexuelle Ausbeutung, Hungerleiden und Todesängste. Mit 15 Jahren wurde sie zwangsverheiratet und kam mit dem Ehemann in die Schweiz. Aicha Laoula konnte sich schliesslich aus der Zwangsehe befreien und seither nach und nach Eigenständigkeit und Selbstbestimmung leben.

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