Taten statt Worte

  • Donnerstag, 20. Oktober 2016, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 20. Oktober 2016, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Freitag, 21. Oktober 2016, 5:35 Uhr, SRF 1
    • Freitag, 21. Oktober 2016, 14:20 Uhr, SRF 1
    • Sonntag, 23. Oktober 2016, 5:05 Uhr, SRF 1

Sie reden nicht nur, sie handeln auch. Kurt Aeschbachers Gäste packen an.

Gold mit Ansage: Die Ruderer Mario Gyr, Simon Schürch und Simon Niepmann sind Olympiasieger im Leichtgewichts-Vierer. Ursula Tschabold-Grossen ist mit Leib und Seele Bäuerin und bildet seit 30 Jahren Lehrtöchter auf ihrem Betrieb aus – weil ihr der Nachwuchs am Herzen liegt. Ginge es nach seinen Entführern, gäbe es ihn heute nicht mehr: Unternehmer Bodo Janssen hat ein zweites Leben geschenkt bekommen und macht nun alles anders als vorher. Und: Lydia Stutz, 83, war als junge Hebamme im Amazonas, half Tausenden von Babys auf die Welt und wurde zur Frau für alle Fälle.

Beiträge

  • Mario Gyr, Simon Schürch und Simon Niepmann

    sind drei der vier Ruderer, die an der Olympiade in Rio 2016 Gold im Leichtgewichts-Vierer gewannen. Es war ein Sieg mit Ansage, denn die Weltmeister wussten: Als Zweite sind wir die ersten Verlierer. Der Erfolg ist umso schöner, zumal die vier nicht immer im selben Boot sassen. Erst nach einem Trainerwechsel rauften sich die Ruderer wieder zusammen. «Im Mannschaftssport ist es entscheidend, auch in schlechten Zeiten zusammenzuhalten», sagt Schlagmann Mario Gyr und liegt damit goldrichtig.

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  • Ursula Tschabold-Grossen

    ist mit Leib und Seele Bäuerin. Auf ihrem «Sonnenhof» im Berner Oberland bildet sie seit 30 Jahren Lehrtöchter aus. Eine sogenannte «Fachfrau Hauswirtschaft» kann Tschabold-Grossen in ihrem Simmentaler Bauernhaus mit Jahrgang 1645 gut gebrauchen – zumal es ja mit Garten und Stall noch einiges zu tun gibt. «Ich kann eine strenge Lehrmeisterin sein, aber auch eine Art Ersatzmutter», sieht sich die 58-Jährige in ihrer Doppelfunktion. Immer weniger Privatbetriebe sind bereit, Jugendlichen einen Start ins Berufsleben zu ermöglichen. Sie macht weiter – weil sie die Jungen auf Trab halten.

  • Bodo Janssen

    lebt als modelnder Millionärssohn das schöne Leben an der Oberfläche – bis eine Entführung alles ändert: acht Tage lang ist der Student in einem Hamburger Hochhaus gefangen, nur dank einer Lösegeldzahlung kommt er frei. Als Janssen später ein Unternehmen führt, gefällt er sich in der Chefrolle besonders gut. Eine Mitarbeiterbefragung zeigt jedoch, dass er damit alleine steht: Seine Leute wollen einen anderen Chef. Der Deutsche handelt und geht ins Kloster. Er hinterfragt sich, seinen Führungsstil und seine Vergangenheit. Heute ist er Unternehmer und Familienvater. Foto (c) Monique Wuestenhagen

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  • Lydia Stutz

    hat als Hebamme im Amazonas tausende Babys entbunden. Vor über fünfzig Jahren kam sie mit einem Einbaum in ein peruanisches Dorf, in dem es weder fliessend Wasser noch elektrischen Strom gab. Weit und breit keine Strassen – der nächste Arzt war 150 Kilometer weit entfernt. So wuchs die Hebamme aus dem Zürcher Unterland schnell über sich hinaus und wurde zur Frau für alle Fälle. Sie zog Zähne, operierte Augen und kastrierte sogar einen Hengst. Auch heute noch blickt die 83-Jährige gerne auf ihre wilde Zeit im Dschungel zurück.

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