Volles Programm

Volles Programm mit: «Gassechuchi»-Wirtin Esther Schönmann, «Blick-Seppi» Josef Ritler, den singenden Comedy-Damen «Die Ex-Freundinnen» und Felix Finkbeiner.

Esther Schönmann verpflegt in ihrer Gassenküche seit elf Wintern Menschen, die Hunger haben; das Publikum von Radio SRF 1 kürte sie dafür zur «Heldin des Alltags». Als «Blick-Seppi» war Josef Ritler 40 Jahre lang allzeit bereit, als rasender Fotograf und Paparazzo. Die plauderfreudigen Exfreundinnen sind der Albtraum jedes Mannes; bei «Aeschbacher» packen sie singend aus. Und: Felix Finkbeiner, 17, will die Erde retten: Auf sein Engagement hin wurden 13 Milliarden Bäume weltweit gepflanzt; schon als 13-Jähriger referierte er vor der UNO-Vollversammlung in New York über Klimakrise und Gerechtigkeit.

Beiträge

  • Esther Schönmann

    ist so etwas wie die Mutter Teresa von Langenthal BE. Im eiskalten Winter 2003 hat sie zusammen mit einem Kollegen eine «Gassechuchi» auf die Beine gestellt. Den Stadtbehörden war die Aktion nicht geheuer: Man befürchtete, dass die wöchentliche warme Mahlzeit wie ein Magnet auf Suchtkranke wirken könnte. Doch Esther Schönmann kochte und verpflegte weiter. Seit über elf Jahren verköstigt die 72-Jährige Menschen, die auf eine Gratismahlzeit angewiesen sind, und verteilt Lebensmittel. Dafür wurde sie von der Hörerschaft von Radio SRF 1 als eine von zwei «Heldinnen des Alltags» ausgezeichnet.

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  • Josef Ritler

    besser bekannt als «Blick-Seppi». Er war 40 Jahre lang als Reporter, Paparazzo und Fotograf unterwegs, gilt als «Blick»-Urgestein. Ritler hat die Zeiten erlebt, als man das Boulevardblatt am Kiosk noch verstohlen in die «NZZ» einrollen liess. Er selber wurde eindringlich davor gewarnt, für das «Saublatt» zu arbeiten. Seppi liess sich nicht beirren und «war dabei», als der Regiobank-Räuber in Unterwäsche abgeführt wurde, als Sean Connerys für den «James Bond»-Dreh auf der Furka misslaunig für Medienleute posierte oder als der Bahnhof Luzern abbrannte.

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  • Die Exfreundinnen

    tarnen sich in Glanz und Glamour und plaudern fröhlich, fies und ungeniert die Geheimnisse ihrer Exmänner und Lover aus. Sie kennen alle für eine breite Öffentlichkeit interessanten Details der jeweiligen Beziehung und geben diese auch gerne preis – volles Programm. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen seien rein zufällig, aber durchaus gewollt. Bei Kurt Aeschbacher gehen die singenden Comedy-Damen «ran an den Speck» und zeigen sich sicher von ihrer besten Seite: Sie plaudern wieder flott aus dem Nähkästchen.

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  • Felix Finkbeiner

    pflanzt, seit er neun Jahre alt ist, Bäume im grossen Stil. Bäume entziehen der Atmosphäre das Treibhausgas Kohlendioxid und leisten so einen Beitrag zum Klimaschutz. 13 Milliarden Setzlinge wurden dank seinem Engagement und seiner Kinderstiftung Plant-for-the-Planet gepflanzt. Auch auf internationalem Parkett hat der junge Umweltaktivist einiges ausgelöst: Mit 9 sprach er vor dem Europaparlament, mit 13 wurde er nach New York zu den Vereinten Nationen eingeladen. Er traf Kofi Annan, Al Gore, sprach mit Fürst Albert II. und begeisterte mit seiner Idee, Bäume für den Klimaschutz zu pflanzen.

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