Vorwärts schauen

  • Donnerstag, 11. Februar 2016, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 11. Februar 2016, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Freitag, 12. Februar 2016, 5:40 Uhr, SRF 1
    • Freitag, 12. Februar 2016, 14:25 Uhr, SRF 1
    • Sonntag, 14. Februar 2016, 4:25 Uhr, SRF 1

Kurt Aeschbacher schaut vorwärts mit: Petra und Bruno Zürcher, die vom Verlust ihrer Tochter erzählen, dem Küfer-Lehrling Stefan Sobota, dem ehemalige Skiweltmeister Daniel Albrecht, sowie mit Musiker und Comedian Müslüm, der bald in seiner eigenen TV-Show "Müslüm Television" zu sehen sein wird.

Kurt Aeschbachers Gäste schauen vorwärts: Petra und Bruno Zürcher gingen durch die Hölle. Ihre Tochter nahm sich das Leben. Nach langer Zeit fand das Paar wieder zurück ins Leben. Stefan Sobota, 27, weiss: Uraltes Handwerk ist gefragt; sein Lehrlingsherz schlägt für die Küferei. Grell und schnell schaut Müslüm voran; er ist «retür» und bald schon bei SRF als «Müslüm Television» zu geniessen. Und: Daniel Albrecht stand als Skiweltmeister an der Weltspitze; fiel durch einen schlimmen Sturz ins Bodenlose und kehrte Schritt für Schritt zurück. Heute schaut er mehr denn je vorwärts.

Beiträge

  • Petra und Bruno Zürcher

    werden mit den Geschehnissen des 9. Dezember 2004 für immer leben müssen: Ihre Tochter Mirjam nahm sich, knapp 19-jährig, das Leben. «Sein eigenes Kind zu verlieren, ist das Schlimmste was einem als Mutter oder Vater passieren kann.» Für das Ehepaar gab es nur einen Weg, in ihr eigenes Leben zurückzufinden: das Geschehene akzeptieren und versuchen, es anzunehmen. Der Schmerz, der Stachel im Körper, der bleibe. Im Austausch mit Gleichbetroffenen des Vereins Regenbogen Schweiz fand das Paar mit kleinen Schritten nach und nach zurück ins Leben.

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  • Stefan Sobota

    ist ein rares Exemplar seiner Zunft: Er lässt sich mit zwei anderen Lehrlingen zum Küfer ausbilden und baut für edle Tropfen edle Holzfässer. Alles ist von Hand gemacht; nichts wird verleimt. Das Handwerk fordert neben grossem körperlichen Einsatz eine hohe Präzision. Mit viel Passion erlernt der 27-jährige gelernte Schreiner das jahrhundertealte Handwerk. Vor 50 Jahren noch wurde das Holzfass schlechtgeredet. Die Winzer wollten Stahltanks. Doch in letzter Zeit entdeckten sie die Vorzüge des Eichenfasses wieder. Und auch im Wellnessbereich sind Holzwannen und Holzbottiche wieder hoch im Kurs.

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  • Müslum

    ist lebendig, grell und erfrischend anders. Er sagt Sachen wie «Vor dem Fondue sind wir alle gleich» und meint das auch so. Denn er ist angetreten als «Intergratör», will Liebe und Empathie unter die Menschen bringen. Vor vier Jahren verpasste der Künstler und Musiker seinem Publikum «Süpervitamine». Das Album wurde schnell vergoldet und ist mit über vier Millionen Klicks auf YouTube Kult. Müslüm agiert aus dem Bauch, sagt, was er denkt, und nimmt kein Blatt vor seinen Riesenschnauz. Wie er die Welt sieht, warum es wichtig ist, zu atmen und die Seele «la bambele», erzählt er bei «Aeschbacher».

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  • Daniel Albrechts

    Lebensgeschichte liest sich wie ein Drehbuch. Als Bub wollte er nur eines: Skirennfahrer werden. Der Walliser wuchs zu einem der grössten Skitalente der Welt heran. Mit 23 Jahren war er Skiweltmeister. Zwei Jahre später wurden seine Pläne jäh gestoppt. Er stürzte im Abfahrtstraining in Kitzbühel, erlitt ein schweres Schädel-Hirn-Trauma und eine Lungenquetschung. Drei Wochen lag er im künstlichen Koma. Mit unglaublicher Kraft kämpfte sich der Spitzensportler zurück auf die Piste; verblüffte mit seinem Comeback im Weltcup. Wo er heute steht, was ihn reizt, erzählt Albrecht bei «Aeschbacher».

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