We me bi de Buure isch …

Das Labor wird zum Heuboden. Zu Gast bei Aeschbacher: Quereinsteiger Guido Leutenegger, Sänger und Älpler Franz Arnold, Garntrufer Bruno Furrer und Bergbäuerin Franiska Gasser.

… de het me’s guet. Die Ernte ist eingefahren - Aeschbachers Labor wird zum Heuboden. Die Gäste: Guido Leutenegger ­– vom Stadtrat zum grössten Bauern der Schweiz. Vom Jodeln bis zum Rock – Sänger und Älpler Franz Arnold ist auch neben der Bühne ein fesselndes Mannsbild. Bei Gantrufer Bruno Furrer kommt alles unter den Hammer – vom Gülleschlauch bis zum Stier. Und Bergbäuerin Franziska Gasser ist keine Arbeit zu viel – nebst der Freude an der Büez geht es ihr vor allem ums Überleben.

Beiträge

  • Guido Leutenegger

    Der ehemalige Lehrer und Stadtrat von Kreuzlingen TG ist ein Quereinsteiger in die Landwirtschaft. Mit der Idee, Naturschutz mit Fleischproduktion zu verbinden und eine Kuh-Aktie einzuführen, hat er den Bauernstand durchgeschüttelt. Heute besitzt er 800 Schottische Hochlandrinder und beschäftigt 15 Mitarbeitende, die unter dem eigenen Label Natur Konkret möglichst naturnahe Tierhaltung betreiben. Mehr als 80 Bauern haben sich bereits seinem Gütesiegel Fairnesspass angeschlossen.

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  • Franz Arnold

    Der Sänger verbrachte seine Kindheit auf einem Bergbauernhof abseits der Zivilisation. Später trat der Nidwaldner in den Jodlerklub Wiesenberg ein und lieh seine Stimme der erfolgreichen Coverversion des Hits «Ewigi Liebi». Vom Triumph des Liedes bekam Franz fast nichts mit, hielt er sich doch für zwei Jahre in Australien auf. Heute tourt er mit seiner eigenen Band Wiudä Bärg zwischen spektakulären Baumfällaktionen als Forstwart und Baumpfleger durch die Lande.

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  • Bruno Furrer

    Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten – Bruno Furrer hat das Gantrufen im Blut. Seit 40 Jahren versteigert der 60-Jährige Bauernhof-Gerätschaften und Kühe. Wenn das Hab und Gut von ganzen Landwirtschaftsbetrieben unter den Hammer kommt, leidet der Luzerner selber oft mit und ist auch gelegentlich Seelsorger der Bauern. Seine Berufung wurde dem gelernten Zimmermann in die Wiege gelegt. Bereits sein Vater war Gantrufer.

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  • Franziska Gasser

    Zusammen mit ihrem Mann Klaus betreibt Franziska Gasser in Lungern OW einen Dreistufen-Bauernbetrieb. Vieh und Maschinenbestand werden also bis zu sechs Mal im Jahr vom einen zum andern Standort gezügelt. Die muntere Bäuerin und Mutter von vier eigenen und zwei Pflegekinder arbeitet mir nichts, dir nichts auch noch als Pflegefachfrau im Altersheim. Über zehn Jahre lang lebten und arbeiteten auf Gassers Hof zudem ehemalige Strafgefangene. Franziska Gassers Motto lautet entsprechend: Jeder hat eine Chance verdient.

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