Wie eh und je

Kurt Aeschbacher begrüsst Willy Gabrielli und Andrés Rodrigo, die ältesten Jungunternehmer der Schweiz, Ex-Fussballer Marcus Urban, Reklamationsexperte Reto Puma und Künstlerin MarieMarie.

Willy Gabrielli und Andrés Rodrigo, die ältesten Jungunternehmer der Schweiz, arbeiten wie eh und je. Marcus Urban war der erste deutschsprachige Fussballer, der sich öffentlich zu seiner Homosexualität bekannte. Reto Puma schreibt hauptberuflich Reklamationen - und bewahrt damit seine Kundschaft vor Ärger. Und MarieMarie kombiniert die klassische Harfe mit Pop-Musik - und das mit Erfolg.

Beiträge

  • Willy Gabrielli und Andrés Rodrigo

    sind die wohl ältesten Jungunternehmer der Schweiz. Der bald 75jährige Herrenschneider Rodrigo und der 70jahre alte Modevertreter Gabrielli eröffneten gemeinsam ein Herrenbekleidungsgeschäft. In ihrem schick eingerichteten Verkaufslokal warten sie gemeinsam jeden Tag auf Kundschaft. «Wir sind glücklich darüber, dass wir tun können, was uns Freude macht», schwärmen die geschäftigen Senioren.

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  • Marcus Urban

    ist der erste deutschsprachige Fussballer, der sich geoutet hat und damit Vorläufer des schwulen Fussballstars Thomas Hitzlsperger. Urban beendete seine Karriere, weil er sich als Homosexueller ausgegrenzt fühlte. Heute betreut er Homosexuelle im Leistungssport und weiss, dass es tausende schwule und lesbische Athleten gibt: «Nur sprechen diese leider nicht darüber.»

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  • Reto Puma

    Reklamieren ist seine Leidenschaft. Der umtriebige Unternehmer nimmt seinen Kundinnen und Kunden den Ärger der Beschwerde ab. Von Klagen über Abzockerfirmen bis hin zu Beanstandungen über das Wetter oder Sportergebnisse betreut er alles, was seiner Kundschaft die Stimmung vermiest. Für Wiederholungs-Meckerer bietet er die Reklamationsschreiben sogar im Abo an.

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  • MarieMarie

    kombiniert Harfe mit Pop - und das mit Erfolg. Als Kind verliebt sich die Münchnerin in das Kleid einer Harfenistin. Das Versprechen der Mutter bringt sie zum Instrument: Wenn sie so gut Harfe spielt, erhält sie das Kleid. Der Ansporn wirkt: Bereits mit acht steht sie das erste Mal auf der Bühne, schreibt mit 15 ihren ersten Song. Heute startet die Punk-Elfe, wie sie wegen ihrer roten Haare genannt wird, mit eigenem Plattenvertrag durch.

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