Abstimmungs-Arena: «Altersvorsorge 2020»

  • Freitag, 8. September 2017, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 8. September 2017, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 9. September 2017, 2:40 Uhr, SRF 1
    • Samstag, 9. September 2017, 8:45 Uhr, SRF info
    • Samstag, 9. September 2017, 11:10 Uhr, SRF info
    • Samstag, 9. September 2017, 15:30 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 10. September 2017, 6:25 Uhr, SRF info
    • Montag, 11. September 2017, 16:45 Uhr, SRF info

Am 24. September stimmen wir über die «Altersvorsorge 2020» ab. Sie betrifft uns alle: Frauen sollen bis 65 arbeiten, die Pensionskassen saniert werden und die Renten stabil bleiben. Ist die Reform dringend nötig und ein wichtiger Kompromiss – oder handelt es sich um eine gefährliche «Scheinreform»?

Wird die «Altersreform 2020» angenommen, ist sie die erste Reform der Altersvorsorge seit 22 Jahren. Ist die Reform nötig oder unfair? Wird die junge Generation von der älteren über den Tisch gezogen? Diese Fragen wurden in den ersten beiden Teilen der «Arena»-Trilogie zur Altersvorsorge diskutiert. Im dritten und letzten Teil verteidigt Bundesrat Alain Berset seine Reform. Er sagt: Wird sie abgelehnt, sind die Renten der Jungen nicht mehr sicher.

Unterstützt wird der Bundesrat von den Mitteparteien CVP, BDP und GLP und von der Linken. Sie alle sagen, diese Reform verhindere ein Milliardendefizit bei der Altersvorsorge. Ausserdem sei es gerade für die Jungen wichtig, dass die Umverteilung in der zweiten Säule deutlich vermindert werde. SP und Grüne unterstützen die Reform ausserdem, weil die AHV für Neurentner um 70 Franken erhöht werde und das Niveau der Gesamtrente gehalten werden soll – und weil Teilzeitarbeitende bei der Pensionskasse bessergestellt würden, was viele Frauen betreffe.

Die Gegner aus SVP und FDP kontern, diese Vorlage sei eine Scheinreform. Sie stören sich insbesondere an den 70 Franken mehr AHV, welche alle Neurentner in Zukunft erhalten sollen. Dies sei ein Verteilen von Geld nach dem Giesskannenprinzip – anstatt die Finanzlöcher in der Altersvorsorge nachhaltig zu stopfen. Die Reform sei ungerecht: Die Übergangsgeneration der 45- bis 64-Jährigen werde privilegiert und stark unterstützt, während die anderen die Zeche zahlen müssten.

In der «Abstimmungs-Arena» diskutiert als Befürworter der Vorlage:

Gegen die Vorlage treten an:

Weitere Befürworter der Vorlage:

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