Abstimmungs-Arena: «Einbürgerung dritte Generation»

Sollen Ausländer der 3. Generation vereinfacht eingebürgert werden? Darüber wird am 12. Februar abgestimmt. Befürworter sagen: Wer seit Generationen hier verwurzelt ist, soll den roten Pass einfacher erhalten. Gegner hingegen sprechen von «Masseneinbürgerungen» und lehnen die Erleichterungen ab.

Wer sind die «Ausländer der dritten Generation», um die es geht? Es sind Menschen, deren Grossmutter oder Grossvater bereits legal in der Schweiz lebte, deren Mutter oder Vater in der Schweiz aufgewachsen ist – und die selber hier geboren und zur Schule gegangen sind. Diese Ausländer sollen nun bis zum 25. Lebensjahr einfacher zu einem Schweizer Pass kommen.

Das geht zu weit, finden die Gegner: Die Schweiz bürgere schon heute zu viele Leute ein. Die Gegner argumentieren, bei der erleichterten Einbürgerung werde nicht mehr ausreichend kontrolliert, ob die betreffende Person gut integriert sei oder nicht. Ausserdem werde so der Föderalismus in der Schweiz untergraben, weil das Verfahren vom Bund durchgeführt wird statt von den Gemeinden und Kantonen.

Die Befürworter kontern: Junge Ausländer der dritten Generation seien in der Schweiz bestens integriert. Die Schweiz sei ihre Heimat, mit der sie sich oft enger verbunden fühlten als mit ihrem Herkunftsland. Deshalb solle man ihnen ermöglichen, den roten Pass einfacher zu erhalten – damit sie als Bürger unseres Landes auch politisch mitbestimmen können.

Sollen Ausländer der dritten Generation einfacher zum Schweizer Pass kommen?

In der «Abstimmungs-Arena» diskutiert, als Befürworterin der Vorlage:

Als Gegner der Vorlage treten an:

Weitere Befürworter der Vorlage:

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