Abstimmungs-Arena: Gold-Initiative

Gold übt seit mehreren tausend Jahren ein grosse Faszination auf die Menschen aus. Dies als glänzendes Schmuckstück, in zahlreichen Kinder-Märchen - und als Vermögensanlage. Aber wie sehr muss der Schweizer Franken mit Gold gedeckt sein?

Rund 1040 Tonnen des Edelmetalls besitzt die Schweizerische Nationalbank heute. Muss es mehr sein, um den Franken abzusichern? Oder wäre eine Erhöhung ein goldener Klotz am Bein der Nationalbank?

Die Initiative "Rettet unser Schweizer Gold" will der Nationalbank vorschreiben, mindestens 20 Prozent ihrer Reserven in Gold zu halten. Heute sind es rund 8 Prozent. Die Initianten aus den Reihen der SVP sehen im Gold eine sichere Anlage, die stabiler und weniger schwankungsanfällig sei als Euro- oder Dollarnoten.

Der geforderte Gold-Anteil sei zu gross und schränke die Handlungsfähigkeit der Nationalbank stark ein, sagen die Gegner. Wenn das Gold zudem unverkäuflich sei, wie die Initiative das vorsieht, dann könne die Nationalbank nicht mehr flexibel auf wirtschaftliche Entwicklungen reagieren.

Die Goldinitiative: Sinnvoll oder schädlich?

In der «Arena» diskutieren:

Auf der Pro-Seite:

  • Lukas Reimann, Co-Präsident Initiativ-Komitee, Nationalrat SVP/SG
  • Ulrich Schlüer, Co-Präsident Initiativ-Komitee, alt Nationalrat SVP/ZH

Auf der Contra-Seite:

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