Abstimmungs-Arena: Initiative Grundeinkommen

Lohn ohne Arbeit, Geld ohne Gegenleistung - ein «bedingungsloses Grundeinkommen» gebe dem Einzelnen mehr Sicherheit und die Schweiz könne sich das leisten, finden die Befürworter. Das stimme nicht, sagen die Gegner: Ein Grundeinkommen für alle sei nicht finanzierbar und schade der Wirtschaft massiv.

Ein Grundeinkommen für alle Einwohner – das fordern die Befürworter der Initiative «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen».

Die heutige Arbeitswelt sei ungesund für den Menschen, es gäbe zu wenig Raum für Selbstverwirklichung und Kreativität. Mit einem bedingungslosen Grundeinkommen von etwa 2500 Franken würde sich dies ändern, sagen die Initianten: Das Grundeinkommen gäbe allen mehr Freiheit – und die wirtschaftliche Produktivität würde dadurch enorm gesteigert.

Das ist falsch, sagen die Gegner: Insbesondere Menschen, die aktuell wenig verdienen, würden kaum noch arbeiten gehen. Das schade der Schweizer Wirtschaft massiv – und führe erst noch zu grossen Steuerausfällen. Ein bedingungsloses Grundeinkommen könnten wir uns schlicht nicht leisten.

Gehen wir noch arbeiten, wenn wir ein Grundeinkommen erhalten? Würde ein bedingungsloses Grundeinkommen dazu führen, dass wir produktiver sind? Könnte man dieses Unterfangen finanzieren? Und wer genau sollte bei einem «Ja» ein Grundeinkommen erhalten?

In der Arena diskutiert, als Gegner der Initiative:

Für die Initianten treten an:

Weitere Gegner der Initiative:

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