Abstimmungs-Arena: «Unternehmenssteuerreform III»

Die USR III schafft international umstrittene Steuerprivilegien ab und führt neue Steuerprivilegien ein. Doch die Reform ist innenpolitisch stark umkämpft. Gegner befürchten höhere Steuern für den Mittelstand. Befürworter sagen, dass die USR III Arbeitsplätze sichert.

International verpönte Steuerprivilegien abschaffen und dafür neue einführen: So will die USR III das Steuersystem der Schweiz verändern. Zukünftig könnten Unternehmen etwa Ausgaben für Forschung und Entwicklung von den Steuern abziehen. Und auch Gewinne aus Patenten könnten Unternehmen tiefer besteuern.

Befürworter sagen: Mit einem Ja zur USR III bleibe die Schweiz ein attraktiver Wirtschaftsstandort. Die USR III sichere bestehende Jobs und schaffe sogar neue. Die Steuervorteile würden Innovationen fördern und garantieren, dass die Schweiz weiterhin zu den innovativsten Ländern der Welt gehöre. Ein Nein sei keine Option – die Schweiz müsse jetzt handeln, damit Firmen in der Schweiz bleiben und weiter Steuern bezahlen würden.

Gegner sagen: Mit der USR III komme es zu hohen Steuerausfällen – Geld, das dann beispielsweise in der Bildung fehle. Eine grosse Gefahr bestehe zudem für den Mittelstand: Um die Steuerausfälle zu kompensieren, müsste der Mittelstand höhere Steuern bezahlen. Das sei keine faire Finanzierung für die USR III. Auch Unternehmen und Aktionäre müssten die Reform mitfinanzieren.

Jonas Projer begrüsst in der «Abstimmungs-Arena» als Befürworter der USR III:

In der «Abstimmungs-Arena» treten als Gegner an:

Mehr zum Thema